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Garten Gallerie


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Mit Glocken- Schönmalve (Abutilon megapotamicum) und Schwalbenwurz- Enzian (Gentiana asclepiadea) trifft tropische Exotik auf rustikale Tiroler Schönheit.

Cypripedium parviflorum, der Kleinblütige Frauenschuh gehört zu den winterharten Orchideen und fühlt sich an halbschattigen Standorten im Garten am wohlsten. Die kanadische Akelei hat ähnlich charmant geformte Blüten wie er.

Primula maximowiczii ist eine hübsche chinesische Primel, mit zurückgeschlagenen Blütenblättern. Die leuchtend orangerote Farbe passt gut zu den sanft rötlichen Blüten einer Akelei-Hybride (Aquilegia x formosa)

Silvio mit Corydalis transsylvanica, einem traumhaft schönen Lerchensporn und Pulsatilla vulgaris der samtigen Küchenschelle.

Ich liebe den Frühling und darum gibt es in meinen Beeten eine besonders große Vielfalt an Frühlingsblühern. Hier sind in erster Linie verschiedene Arten der Traubenhyazinthe zu sehen: Muscari latifolium Muscari botryoides Album und Muscari armeniacum. Sie blühen in Begleitung von Lerchensporn (Corydalis cheilanthifolia) und Christrose (Helleborus niger) 

Dicentra torulosa, das Kletternde Tränende Herz und Aconitum episcopale, der Kletternde Eisenhut, geben für mich das perfekte Traumpaar ab. Erlesener, feingliedriger und zerbrechlicher können Kletterpflanzen nicht sein. Beide werden nur selten kultiviert, weil sie kühle und luftfeuchte Lagen brauchen, um sich gut zu entwickeln. Dennoch gedeihen sie bei uns am Gartenzaun überraschend gut.

Die Pelargonien (Pelargonium) Sammlung wächst und wächst... dabei war ich ursprünglich kein großer Pelargonienfan... Die Vielfalt an Blüten und Blattformen hat mich aber nach und nach überzeugt und erst recht die vielen tollen Duftnuancen die von den Blätter verströmt werden!!!

Ich liebe es Akeleien zu kreuzen. Eine meiner Liebling- Kreuzungserfolge ist diese lachsfarbene gefüllte, mit gelber Tönung.

Die Orchideenprimel (Primula vialii) gehört zu den außergewöhnlichsten Schlüsselblumengewächsen. Der blaue Lerchensporn ist eine gute Begleitung für
sie, denn auch er ist kostbar..

 

Fuchsia procumbens aus Neuseeland ist zwar sehr kleinblumig, dafür sind die Blüten aber sehr lebhaft und fuchsienuntypisch gefärbt. Besonders der blaue Blütenstaub sieht toll aus.

Auf diesem Foto sind zwei  Gartenschätze aus Amerika zu sehen, bei denen es sich um selten kultivierte Wildarten bekannter Gartenblumen handelt: Echinacea pallida ein Sonnenhut mit fadendünnen Blütenblättern und Aquilegia formosa, eine karmesinrote Akelei mit auffallend weit herausragenden Staubgefäßen.
Die Schwebfliege liebt beide!

Der Blick Richtung Süden, zum Pölven hin...

Der Blick Richtung Süden noch näher...

und nocheinaml näher, sodass er das Pfingstrosenbeet zeigt...

Paeonia Ville de Nancy
Die Pfingstrose "Ville de Nancy", zu sehen auch auf den drei vorhergehenden Bildern, wurde bereits 1872 gezüchtet. Sie konnte sich bis heute im Sortiment der Gärtnereien halten, weil sie sehr standfest ist und klassisch schön!


Um den von Waldreben umrankten Apfelbaum, läuft nun (Papa sei Dank!) eine Lügenbank... Wie praktisch wenn man mal jemanden nicht in die Augen sehen möchte beim Reden! :-)  Auch den Zaun hat er selbst gemacht!

Am Abend fallen auch auf die ansonsten im Schatten stehende Bank, ein paar Sonnenstrahlen, weshalb der Ort zu dieser Tageszeit am schönsten ist.

Die duftende Damaszener oder Portlandrose "Rose de Resht" ist schlichtweg ein Traum. Standfest, buschig, reich verzweigt, duftend und ganz besonders wichtig: Sie ist remontierend... und das obwohl sie zu den alten Rosen gehört. 
Sie blüht im Juni in Begleitung von Fingerhut und Weigela.

"Rose de Resht"

Die Apothekerrose (Rosa gallica "Versicolor") ist ein wahrer Gartenschatz aus alten Zeiten. Das wissen auch die Bienen zu würdigen und besuchen sie bevorzugt.  


Die buntlaubigen Sorten von Jakobsleiter (Polemonium) und Lichtnelke (Silene) blühen zur selben Zeit. Wenn man sie nebeneinander pflanzt, trifft Baby- Rosa auf Baby- Blau...
Pulsatilla albana gehört zu den wenigen Küchenschellen die in Gelb blühen. Es gibt von dieser anmutigen Art aber auch violette und weiße Formen.
Im Natur- Steingarten ist sie genau so dankbar und einfach zu pflegen wie die gewöhnliche Küchenschelle.

Primula elatior die wilde Waldschlüsselblume, wächst auch in der Natur gerne in Gesellschaft des Lungenkrautes (Pulmonaria officinalis). Bei mir finden beide zwischen einer Wurzel eine naturnahe Umgebung.

Der immergrüne Garten- Farn Polystichum polyblepharum, eigenet sich nur als Jungpflanze zur Begleitstaude für das Tränende Herz "King of Hearts" (Dicentra formosa). Er kann fast einen Meter hoch werden und ebenso breit...

Erythronium "Pagoda", eine attraktive Sorte der Hundszahnlilie, erinnert etwas an einen Türkenbund, oder eine Fritillaria. Die zauberhafte Waldblume braucht ein paar Jahre um so richtig im Garten Fuß zu fassen, kann sich dann aber zu einem verlässlichen Highlight im April entwickeln.

Auch "White Beauty" ist eine schöne Sorte der Hundszahnlilie. In Kombination mit Corydalis buschii, einem kleinen Lerchensporn aus Ost-Sibirien wirkt sie sehr nobel.

Gina hat genug von all dem Frühlingstreiben um sie herum und hält ein Nickerchen unter der Bitterorange (Poncirus trifoliata).

Herbstliche Blütenpracht im Staudenbeet: Sanguisorba, Aconitum, Helenium, Antirrhinum, Sedum, Helianthus, Salvia und viele weitere Gattungen steueren ihre Farben bei.

Lenzrosen gibt es mittlerweile in unzähligen Sorten...

 Diese halbgefüllte Lentrose mit Sprenkelung ist einer meiner Lieblinge.

Die beiden Rosen "Rhapsody in Blue" und "Westerland"

Morgenstund hat Gold im Mund- Eine Redewendung die von Oenothera biennis, der Nachtkerze stammen könnte. Spätestens zu Mittag sind ihre großen, duftenden Blütenschalen verblüht. Am Abend öffnen sich dann wieder die frische Knospen. Bei uns wachsen die Nachtkerzen um den ganzen Hof herum wild und sind ganz ohne Pflege ein stets willkommener Augenschmaus. 

Oxalis und Epicactus- zwei wie Tag und Nacht!

"Unicum" nennt sich diese hübsche buntlaubige Sorte der Tulipa praestans. Im Panagier- Beet darf sie jedes Jahr im April den Ton angeben.

Die grünlaubige Wildform der Tulipa praestans wirkt dagegen ganz zwanglos im Gras ausgepflanzt am schönsten. Sie strahlt viel Natürlichkeit aus und gehört zudem zu den wenigen Tulpen, die diese Art der Kultur auch über längere Jahre hindurch vertragen ohne blühfaul zu werden. Im Hintergund der Hausberg Pölven.

Gina lugt zwischen der blassgelben Elfenblume (Epimedium x versicolor) hervor...

Elfenblumen sind unglaublich charmante Pflanzen. Hier Epimedium grandiflorum "Lilafee" in voller Blüte.

Diese drei Gewächse hier, verstehen es perfekt Eleganz mit Schlichtheit zu verbinden: Buschwindröschen (Anemone nemorosa "Virescens"), Vergissmeinnicht (Myosotis sylvestris) undPfingstveilchen (Viola sororia "Rubra").

Aurikeln, Bartiris, Traubenhyazinthen, Tausendschön, Hornveilchen, Vergissmeinnicht und Zwergakelei in einer bunten Frühlingsecke.

Ende April/ Anfang Mai blüht die schwarze Tulpensorte "Queen of Night" und setzt dunkle Akzente in den Beeten.

Spätsommer am Gartenzaun, mit Clematis "Mrs. Robert Brydon", Dicentra torulosa, der Rose "Lichtkönigin Lucia! und goldgelben Rudbeckien.

Am Martel blüht den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein, Clematis tangutica, die Goldwaldrebe. Auch Lilien und Sonnenhut gedeihen dort gut.

Das schönste an Clematis tangutica sind nicht etwa die urnenförmigen Blüten, sondern die silbrigen Samenstände, die von ihr in großer Zahl gebildet werden.

Es wird Herbst und es gibt nochmal ein finales Blühen mit verschiedenen Sorten der Sonnenbraut, roten Löwenmäulchen, Fuchsien, Sonnenhüten und Rosen.

Wie die Wintersonne strahlt diese Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) über die Schneedecke hinweg und lässt sich vom Comeback des Winters nicht verunsichern.

Aquilegia viridiflora var. atropurpurea, die Grünblütige Akelei ist wohl die ungewöhnlichste Art ihrer Gattung. Sie macht besonders durch den angenehmen Duft ihrer Blüten auf sich aufmerksam. Die meisten Akeleien duften leider überhaupt nicht.

Eine Schwebfliege an der eleganten Akelei, Aquilegia "Crimson Lady".

Dicentra spectabilis, das Tränende Herz, ist ein zeitloser Klassiker unter den Blütenstauden, der selbst nach Jahrhunderten der Gartenkultur nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Etwas jüngeren Datums ist die Einführung der ebenfalls aus China stammenden Akelei, Aquilegia oxysepala. Sie gehört zu den wenigen Blumen die es schaffen, eine ähnlich bezaubernde Anmut zu verbreiten wie das tränende Herz und kann darum auch hervorragend mit diesem kombiniert werden.

Fritillaria uva vulpis, eine besonders dankbare Art der Schachbrettblume, blüht hier in einer gut eingewachsenen kleinen Gruppe. Auch die seltene gelbgrüne Form ist dabei und sticht geradezu heraus aus den braunen Blüten der Schwestern.

Unter den Zuchtformen des Roten Fingerhutes (Digitalis purpurea) ist "Pam´s Choice" mit ihrem tiefpurpurnem Saftmal, zweifelsohne eine der elegantesten.
Im Hintergund leuchten der Gelbe Fingerhut (Digitalis lutea) und verschiedene Akeleien.

Nasturtium "Cherry Rose" hat ein für Kapuzinerkressen, ungewöhnliches Rot, dass einen guten Hintergrund für die weißen Sternchen der Brennwinde (Blumenbachia insignis) abgiebt. Beide sind einjährig und blühen bis zum Frost. Ich lasse sie gerne über die Krone der Steinmauer hinab wachsen, weil sie dort besser wirken als in den Beeten.

In Tirol kann es schon mal passieren, dass es mitten im Frühling weit herabschneit und dann winterliche Temperaturen herrschen. Die robusten Lenzrosen (Helleborus) schert das herzlich wenig, denn sie sind auf so etwas eingestellt.

Anemone nemorosa "Lismore Blue" ist eine der großblumigsten lavendelfarbenen Buschwindröschen. Leider farblich etwas getarnt vor den Primeln, blüht auch eine schwefelgelbe Anemone x lipsiensis "Sioux". Die kräftig gefärbten Blütenstände der Hyazinthe "Woodstock" bilden einen angenehmen Rahmen für die sanften Anemonen- Farben.

Buschwindröschen profitieren eigentlich immer von der Gesellschaft anderer Blumen. Hier zu sehen Anemone nemorosa "Monika Laner".

Bei Anemone ranunculoides "Semiplena" handelt es sich um eine seltene halbgefüllte Sorte des gelben Windröschen. Hat man die "Semiplena" aber erst einmal im Garten ausgepflanzt, ist sie sehr zuverlässig.

Akeleien, Fingerhut, Verbenen Weigela, Ranunculus und Salvia sorgten im Frühsommer 2008 für ein abwechslungsreiches und vielfältiges Gartenbild...


Der gelbe Scheinmohn (Meconopsis cambrica) leuchtet in Gesellschaft von Wolfseisenhut, Akelei und Storchschnabel aus dem Schatten hervor.


Meconopsis betonicifolia, der legendere Blaue Scheinmohn aus dem Himalaya gehört zu den schwierigsten Gartenblumen in unseren Breiten. Er braucht kühle und feuchte Sommer, wie es sie beispielsweise in einigen Gebieten Norddeutschlands giebt, oder in Schottland. Bei uns gedeiht er am besten in hohen Lagen und auf saurem Boden wie hier unter einer Latsche.  Meiner diesjähriger wird hoffentlich mal länger durchhalten als nur ein Jahr...
Diese kontrastreiche Sorte von Paeonia rockii, gehört zu den schönsten Strauchpfingstrosen und kann sich zu einem sehr breiten und üppigen Strauch entwickeln.

Ganz zierlich ist dagegen die feinlaubige Paeonia anomala aus dem Kaukasus.
Ihre Blüten sind recht klein, können durch die enorme Leuchtkraft aber dennoch dominant wirken. Klassische hellblaue Vergissmeinnicht passen ganz hervorragend zu dieser lieblichen Staude.

Gelbes Arnica, dunkelblaue Aquilegia einseleana und reinweißes Löwenmaul strahlen hier um die Wette. Die Akelei und das Arnica haben ihren fixen Platz im Steingarten, während das Löwenmaul sich aus den Staudenbeeten in den Steingarten gesät hat. 
 
Clematis x aromatica ist eine französische Züchtung und ein gutes Beispiel dafür, dass es bei Clematis nicht auf die Größe an kommt. Ihre Blüten sind klein, aber sehr gefällig.

Vor der Wolke aus blauen Agastachen- Blüten, ist die zierliche Clematis x aromatica am Zaun ziemlich gut getarnt und man muss schon genau hinschauen. Auch zu sehen, sind der Kanadische Wiesenknopf (Sanguisorba canadensis) mit seinen weißen Zylinderputzer- Blüten und verschiedene Sorten der Sonnenbraut (Helenium) in warmen Farbtönen.

Campanula barbata, die Bartglockenblume mag kalkige mineralreiche Böden. Wenn sie sich wohl fühlt, sät sie sich selbst aus, denn die Art ist ansonsten eher kurzlebig. Die Wimpern/ Haare an den Blütenkelchen sind wirklich charmant!

Ich wusste lange Zeit nicht, dass ich zwei Litchi- Tomaten kultiviere. Von einem Freund hatte ich zwei Pflänzchen unter dem wissenschaftlichen Namen Solanum sisymbriifolium geschenkt bekommen. Ich freute mich sehr an ihrem gesunden Wachstum und auch die großen blassvioletten Blüten gefielen mir sofort! Die ideale Zierpflanze als? Nicht nur das... aus den Blüten entwickeln sich rote Früchte, die man wenn sie reif sind, essen kann, wie ich über Umwege herausfand...

Aconitum episcopale gehört zu den seltenen kletternden Eisenhüten aus dem Himalaya. Weil er in seiner Heimat auf kühlen 2000m Seehöhe wächst, mag er im Garten keine Stauhitze. Ich habe ihn daher an einen halbschattigen Platz gepflanzt, wo er seine Blüten inzwischen über einen ganzen Zaunabschnitt hängen lässt.
 

"Black Beauty" nennt sich diese rosa blühende und purpurn belaubte Sorte des Holunders (Sambucus nigra). Sie ist ebenso zur Sirup, Marmeladen und Saftherstellung geeignet wie der gewöhnliche "Hollerstrauch", aber um einiges attraktiver für den Garten und ein toller Blickfang. :-)
 
Von den neusten Ergebnissen in der Lilien- Züchtung, hätte man vor einiger Zeit noch kaum zu träumen gewagt. Besonders beliebt sind derzeit Sorten mit großem schwarzen Saftmal im Blütenzentrum. Diese hier macht sich bei mir gut zusammen mit reinweißem Borretsch (Borago officinalis "Alba") und Hemerocallis fulva.

Herbststimmung mit Clematis tangutica am Zaun...
 

Bessera elegans, heißt nicht nur so, sie ist auch außergewöhnlich elegant. Der deutsche Name Korallentröpfchen, ist ebenfalls sehr passend, für dieses leider nicht winterharte Zwiebelgewächs. Ich persönlich finde ja den blaugrünen Blütenstaub auch sehr pfiffig. :-)
 

"Hair" ist der Sortenname für diesen bizarren Lauch (Allium). Die Blüte besteht nicht nur aus Knospen, sondern auch aus zahlreichen Brutzwiebeln, die jeweils ein grünes schmales Laubblatt tragen, wodurch der Blütenstand sein haariges Aussehen bekommt. Die Brutzwiebeln fallen ab und wurzeln an guten Stellen an.
 
Corydalis sempervirens, eine besonders hübsche Art des Lerchenspornes, sät sich überall im Garten aus, ist aber so zierlich, dass es andere Pflanzen nicht bedrängen kann.

Corydalis flexuosa der Blaue Lerchensporn gehört zu den Schönsten seiner Gattung. Untermalt werden die feingliedrigen Blüten mit den langen Spornen von den hübsch zerteilten Blättern.

Das sehr pflegeleichte, aber noch wenig bekannte Thalictrum delavayi, bildet ein ganze Wolke aus lauter kleinen Einzelblütchen aus... kaum zu glauben, dass diese Pflanze nahe mit der Akelei verwandt ist! 

Der dunkle Schlafmohn "Black Peaony" und die ebenso finstere Kornblume "Black Ball", bilden ein wirkungsvolles Paar vor den verschiedenen Orange- Tönen der Lilium und Hemerocallis im Hintergrund.
Die beinahe schwarze, Breitblättrige Traubenhyazinthe (Muscari latifolium) bringt die weiße Form der Schachbrettblume (Fritillaria meleagris alba) sensationell schön zur Geltung, wenn man die beiden kombiniert. (April 2007)

Primula japonica zählt zu den Etagenprimeln die am einfachsten zu kultivieren sind. Im Halbschatten blüht sie bei mir in Gesellschaft von Vergissmeinnicht und Cambrischem Scheinmohn (Meconopsis cambrica).

Frühsommer 2009, überall blühen alte Gartenschätze, wie Bartnelken, Akeleien, Salbei, Rosen, Glockenblumen, Pfingstrosen, Mohn, Margeriten und Fingerhut.

Und so sah die Ansicht des vorhergehenden Fotos nach dem Hagelunwetter im letzten Sommer aus...

Aber nicht nur der Garten erlitt Schaden, auch die Obsternte war teilweise zu vergessen...
Corydalis heterocarpa, eine weitere hübsche Lerchenspornart mit gelben Blüten...

Die tiefpurpurne Form des Kleinen Immergrünes (Vinca minor) lässt sich hier in Gesellschaft einer zwergigen Rubus- Art blicken...

Die Riesenglockenblume, Campanula x puncata "Sarastro", neben einer Nelkenrose (Rosa rugosa "Pink Grootendorst"). Nelkenrosen sind ausnehmend robuste Rosen, die selbst im Halbschatten noch verlässlich blühen. Ihre gefransten Blüten erinnern tatsächlich mehr an Nelken als an Rosen.


Ungewöhnlich an meiner Nelkenrose ist, dass sie nicht nur pinke Blüten bildet, sondern auch ganze Triebe nur mit weißen. Manchmal findet man sogar beide Farben in der selben Dolde und dann kommt es zu zweifärbigen Blüten. Eine interessante Mutation die bei Rosen schon manchmal zu neuen Sorten geführt hat. Eine "White Grootendorst" gibt es aber leider schon...

Glockenblumen (Campanula persicifolia "Alba"und rotundifolia) und Engelsgesicht (Angelonia) genießen den Sommer.

Das japnaische Geißblatt (Lonicera japonica) blüht bis in den Herbst hinein und trifft ab August auch mit den Blüten des wilden Majorans (Origanum vulgare) zusammen.

Vor dem schwarzen Stein, leuchten die orangen Blüten dieser amerikanischen Art der Akelei (Aquilegia shockleyi) besonders ausdrucksstark. Auffallend an der Blüte sind die weit herausragenden Staubgefäße.

Campanula punctata "Octobus" ist eine bizarre Züchtung der punktierten Glockenblume, mit eigenartig "zerschnitten" wirkenden Blüten, die tatsächlich sofort an einen Oktobus erinnern.

 

Die cremeweiße Sorte "Ashen Primrose" ist ein hübscher Abkömmling vom Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) und blüht zur selben Zeit wie das violett gesprenkelte Pfingstveilchen "Freckless" (Viola sororia "Freckless")

Hepatica nobilis var. rubra ist die pinke manchmal auch rosarote Form des heimischen Leberblümchens. Auffallend ist, das die Staubgefäße bei manchen Formen weiß sind, während sie bei anderen auch rosa sein können.

Das Leberblümchen ist von Natur aus sehr formenreich. Diese weiße Variante beispielsweise ist sanft violett schattiert und wirkt dadurch besonders interessant.

Die häufigste Form des Leberblümchens blüht blauviolett. Diese hier trägt  besonders große Blüten, die sich wirkungsvoll vom Crocus "Ruby Giant" im Hintergund abheben.
Aquilegia formosa close up by Robert Höck
Aquilegia formosa von der Abendsonne gewärmt...  


Diese bunte Pracht ist einjährig und stammt aus der Samentüte. Färbermädchenauge und Tagetes fallen sofort ins Auge, die sehr seltenen schwarzvioletten Kornblumen sieht man erst auf den zweiten Blick...


"Black Ball" ist der sehr treffende Sortenname der schwarzvioletten Kornblume (Centaurea cyanus). Sie eignet sich gut um Lücken in den Beeten zu schließen, weil sie schnell aus Samen heranwächst, wo man diese ausstreut.

ilien, Taglilien, Goldkolben. Fackellielien. Rosen Ritersporn und Co. im Frühsommer 2008

 Das Buchwindröschen Anemone nemorosa "Monika Laner" zeigt eine tolle Zeichnung mit dunklem Auge

 Ein alter Apfelbaum in voller Blüte.....

 
 Die Tigerlilie mochte ich früher nicht. Keine Ahnung warum... Heute liebe ich sie ob ihrer anmutigen Haltung und ihrer gewagten Zeichnung.

Lilium monadelphum, die Krim- Lilie stammt aus dem östlichen Kaukasus. Sie kann über zwei Meter hoch werden, wenn sie erst einmal gut  an ihrem Standort eingewachsen ist. Meine blühte 2010 zum ersten mal und hatte noch nicht einmal 80cm erreicht.

 Die Edelweis wuchern im Steingarten geradezu

 Die drei Tulpensorten "Queen of Night", "White Triumphator" und "Jackpot" wirken zusammen ausgesprochen elegant und bilden im Mai einen der ersten Höhepunkte im Gartenjahr. (Mai 08)

Verbena bonariensis close up by Robert Hoeck
Verbena bonariensis, das Patagonische Eisenkraut erfreut über Monate hinweg mit filigranen violetten Blütenständen, die über allem schweben.
Silvio auf der alten Walnuss

 Obstbäume im Rauhreiff Jänner 07

 Hagebutten im Rauhreiff, Dezember 06

Chimonanthus praecox die Winterblüte, ist ein traumhafter Strauch der uns eine der besten Duftnoten des Jahres schenkt und das manchmal schon im Januar.

Diese herrliche Duftpelargonie, hat nicht nur außergewöhnlich charmante Blüten, sondern duftet auch noch sehr extravagant nach Pfeffer und ist somit der unbestrittene Star meiner Pelargoniensammlung. Ich bekam sie von einem passionierten Pelargoniensammler aus Osttirol.

 Diese kleine Verammlung von Raritäten, zeigt den gelben Königslerchensporn (Corydalis nobilis), das farnblättrige, Tränende Herz (Dicentra eximia), Akeleien, Traubenhyazinthen..

 Die Zaubernuss blüht schon im Winter

 Fruchtstand einer Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)

Mit letzter Kraft scheint die Abendsonne durch die seidigen Blütenblätter eines Storchschnabels hindurch und bringt ihn damit zum leuchten.

Diese beiden relativ großblumigen Akeleien, sind typische Hybriden, wie sie von selber entstehen, wenn unterschiedliche Akeleien sich miteinander kreuzen.
Allium cernum close up by Robert Hoeck
Allium cernum, eine beeindruckende Lauch- Art aus Amerika läutet den Sommer ein und bekommt von Glockenblumen, Fingerhut, Rosen und Akeleien farbenreiche Unterstützung.

 Unser Garten Ende Mai 2007, mit Akelein, Rosen, Fingerhut....

 Schmuckkörbchen (Cosmos) im Spätsommer 06

 Lenzrosen sind die farbenfrohen Verwandten der Christrosen

 "Rhapsody in Blue", die blaueste Rose der Welt ist nur halbgefüllt



 Edelweis, Sonnenhüte und Phlox im Sommer 07 

 
Wenn Centaurea montana, die Bergflockenblume neben einer verblühenden Pfingstrose steht, werden ihre Blüten von deren herabfallenden Blütenblätter schön inszeniert.... So perfekt kann Vergänglichkeit sein!


Puschkinia scilloides var. libanotica ist eine Zwiebelpflanze, die schon zeitig im Gartenjahr blüht. Ihre strahlend weißen Blüten tragen blassblaue Mittelstreifen. 

Die Christrose (Helleborus niger) strahlt in Kombination mit den tiefblauen Traubenhyazinthen (Muscari latifolium), wahrlich eine kühle Noblesse aus.

Schon für sich alleine ist Muscari latifolium eine Augenweide, wenn man sie in zerstreuten Gruppen pflanzt.

Der Schmetterlingslosbaum (Chlerodendron) und die Kreuzblume (Polygala) sind zwei unserer dankbarsten Kübelpflanzen, die im Sommer blühen...

Die Sorte "Tojen" der Krötenlilie (Tricyrtis) ist nahezu ungepunktet und erinnert etwas an exotische Orchideen, ist aber gut winterhart.

Ich gestalte meine Beete gerne naturnahe. Wie auf dem Waldboden blühen darum auch bei uns im Frühling zahlreiche kleine Zwiebelpflanzen und Frühlingsstauden. Hier sind Blausterne, Schlüsselblumen und rechts eine blassgelbe Sorte des Scharbockskrautes zu sehen. Sie alle dürfen auch im Garten verwildern wenn sie es wollen

Küchenschelle

Die türkische Schachbrettblume, ein seltenes Liliengewächs, blüht heuer das erste mal im Garten (15.03.08)

Hallo, ich bin Gina und habe mich dummerweise auf die reinweiße Form des Leberblümchens (Hepatica nobilis var. alba) gelegt. Das die ziemlich selten ist hab ich nicht gewusst, aber Herrchen ist scheinbar gar nicht böse... Der fotografiert mich sogar noch dabei...!
 
 
 
 
 

     
Gartenlesebuch: Hören was der Garten sagt 
 
  
Mehr von unserem Garten, gibt es auch in meinem Buch...! :-) 

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