 |
*
|
 |
| Eine Hummel an Aquilegia formosa |

|
Eine Honigbiene an den sanft hellgrün geäderten Blüten einer Fritillaria pallidiflora.
|

Es scheint ein bisschen so, als wüsste diese Honigbiene nicht, wofür sie sich entscheiden soll. Soll sie die Akelei mit ihren fünf Füllhörnern voller Nektar wählen, oder doch die Sterndolde, mit komfortabler Anflugrampe...
Was für eine Begegnug! Ein Zweiundzwanzigpunkt- Marienkäfer (Psyllobora vigintiduopunctata) krabbelt an einer Blüte des Tränenden Herzes (Dicentra formosa "Burning Hearts") herum und scheint sich gar nicht im Klaren darüber zu sein wie bissig sich seine gelbe Tracht zur pinken Blüte verhält.

Diese buntlaubige Form der Nachtkerze (Oenothera fruticosa) wächst im Beet für panagierte Pflanzen. Der kleine grüne Käfer ist ein Seidiger Glanzrüssler (Polydrusus sericeus) und wurde scheinbar von ihrem herrlichen Duft angelockt.... |

Fuchsien kennt eigentlich jeder. Aber außer dieser Schwebfliege wissen nur wenige, dass es auch eine kriechende, kleinblütige Art giebt, mit blauem Blütenstaub: Fuchsia procumbens. Ich verwende sie gerne als Unterpflanzung für höhere Kübelgewächse und kann über jede neue Regenbogenblüte, die sie öffnet nur staunen. |
|
Ein blauer Blattkäfer (Gastrophysa cyanea) an der Blüte von Passiflora "Sandra".

Ein Admiral labt sich an den Blüten der Verbena bonariensis.

Eine Schwebfliege hat es auf den Pollen der ausgesprochen hübschen Bessera elegans abgesehen. Das schwarzviolette Geranium phaeum scheint ihr beim Nachen zuzusehen.

Eine Wespe wurde von den ersten reifen Brombeeren des Sommers angelockt. Der Blutweiderich "Robert" (Lythrum salicaria) wäre zwar eigentlich eine Sumpfpflanze, fühlt sich aber auch auf trockeneren Standorten im Garten wohl, wie hier bei den Brombeeren.

Thalictrum delavayi, die China- Wiesenraute, umschemichelt die hübsche Japan- Scheinanemone (Anemonopsis macrophylla), welche mit ihren Nektarien zahlreiche Bienen anlockt.

Ein Widderchen macht kur Rast, an einem Blütenköpfchen der Pimpinelle (Sanguisorba officinalis), die wiederum als Begleitung für die elagante Sterngladiole (Acidanthera bicolor var. murielae) herhalten muss. Sterngladiolen sind im Vergleich zu den überzüchteten Gartengladiolen sehr lockerblütig und brauchen keine Stütze. Da sie an warmen, geschützen Standorten sogar winterhart sind, kann man sich neben dem Stützen auch das herbstliche Ausgraben sparen... welches mir bei den üblichen Gladiolen ohnehin schon immer lästig war. :-)

Die große Wespenspinne ist ein ziemlich auffälliger Einwanderer, der früher nicht in Tirol vorkam.

Eine hungrige Hummel greift zur nächsten Nekatarquelle...

Der frühe Vogel fängt den Wurm... Dieser Amselvater hat den Schnabel voll und das ist auch gut so, denn er braucht bald all seine Energie. Frau Amsel hat schon drei Eier gelegt, aus denen bald der hungrige Nachwuchs schlüpfen wird. Dann heißt es für den Amselvater den ganzen lieben langen Tag Futter suchen...

Grünlich sind die Amseleier, mit brauner Sprenkelung

Man muss schon genau hinsehen, um das Amselnest in der Hainbuchenhecke ausfindig zu machen...
Erstaunlicherweise haben die Amseln alles Mögliche für den Nestbau verwendet, sogar die flauschigen Samenstände der Küchenschellen...

Dieses Gartenrotschwanz- Kücken hat so eben seinen ersten Flugversuch absolviert und macht Pause auf dem Besenrücken. Sehr gefährlich... unsere Katzen wären nicht zimperlich gewesen, hätten sie es dort entdeckt! Zwei Minuten später flog das Kleine glücklicherweise auf das sichere Dach der Garage.

Eine dicke grüne Raupe hat sich in einer Blüte der blassgelben Fritillaria raddeana zusammengerollt.

Lilienhähnchen und Fruchtfliege auf Iris barbata nana "Red Heart"...
|
|
|

Eine stacksige Weberknecht- Spinne an der blauesten Rose der Welt: "Rhapsody in Blue".

Wenn man in einer weniger aufgeräumten Ecke des Gartens auch ein paar wilde Doldenblüten- Gewächse blühen lässt, wird man dafür mit überdurchschnittlich vielen Insektenbesuchen belohnt!

Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) ist wunderschön, lockt zahlreiche Insekten an und hat eine lange Blütezeit. Der einzige Fehler dieser Pflanze ist ihr ungeheueres Wachstum. Das Habichtskraut ist ein klassisches Beispiel für einen Wucherer. Für bunte Blumenwiesen, oder einen Kräuterrasen ist es hingegen sehr zu empfehlen und fügt sich gut zwischen andere Wiesengewächse ein.
|

Blumenbachia insignis ist eine sehr seltene einjähige Pflanze deren Blätter schlimmer als Brennesseln stechen... berühren sollte man sie also besser nicht, aber fürs Auge ist sie wunderschön... :-)

Eine Glanz-Krabbenspinne (Synaema globosum) mit schwarzroter Zeichnung klettert an den Blüten von Aquilegia chaplinei herum. Die halbstrauchige Pfingstrose "Yellow Dream" steuert den passenden Hintergund dazu bei.

Und hier gleich noch einmal Spinne versus Akelei. Diesesmal ist es ein noch ganz kleiner Weberknecht, der auf Aquilegia x puryearana "Bernice Ikins" syn. "Blazing Star" herumstackst. |
|

Ipheion uniflorum, die Frühlingssternblume, wird hier von einer Laubheuschrecke, mit extra langen Fühlern besucht.
| |
| Auch eine selten zu sehende Florfliege, die einer orangen Blüte der Färberkamille nicht wiederstehen konnte ließ sich ablichten... Florfliegenlarven fressen übrigens gerne Blattläuse und mann kann sich daher besonders freuen, wenn man Florfliegen im Garten findet. |
|

Ein prächtiger Schwalbenschwanz an einer Bartnelke (Dianthus barbatus). |

Eine Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) spinnt ihre hauchdünnen Fäden zwischen den gefalteten Blütenblättern einer gefüllten Akelei (Aquilegia vulgaris). Zwei sehr gegensätzliche Wesen... und doch auf dem Foto so harmonisch! |
 |
Zwei Bockkäfer auf der reinweißen Form der gewöhnlichen Akelei (Aquilegia vulgaris" Nivea"). Besonders gefreut hat mich an diesem Schnappschuss der Löwenzahnsame rechts unten im Bild, denn der ist mir erst im Nachhinein aufgefallen und er rundet das Bild perfekt ab.

Eine winzige Schnecke, ist auf eine Akelei gekrochen... Bei der Akelei handelt es sich um eine spornlose Hybride aus

Clematis montana wilsonii ist eine stark duftende Variante der Bergwaldrebe. Hier wird sie von einem Rosenkäfer besucht der wie ein Juwel schimmert.

Die Blütenblätter der alten Strauchpfingstrosensorte Paeonia "Souvenir du Professeur Maxime Cornu" werden hier von einer Honigbiene ´durchkämmt. |
 |
| Tulipa tarda, eine reizende Wildtulpe wird hier gleich dreifach bestäubt.... alle guten Dinge sind drei!!!! |
 |
Rehe im Jänner 06. Wegen des harten Winters, kamen die scheuen Tiere näher an das Haus heran als sonst.

Lilienhähnchen an Aquilegia canadensis var. flaviflora Corbett |
 |
|
Gammafalter treten auch noch sehr spät im Gartenjahr auf. Hier labt sich einer an der Krötenlilie (Tricyrtis formosana)

Pelargonium tomentosum wird häufig von Schwebfliegen bestäubt. Das Beste an dieser Duft- Pelargonie sind nicht etwa die zierlichen Blüten sondern die weichen, samtigen Blätter die nach Minze duften.
|
.jpg) |
|
Schwebfliegen lieben die Blüten des Perlpfötchens (Anaphalis triplinervis)
|
 |
|
Treffen sich eine Biene, ein Käfer und eine Wespe auf einem Edelweis.... kein Witz! :-)
|
 |
|
Wie viele Bienen sind es? Keine Ahnung.... Die Elfenkrokusse (Crocus tommasinianus) werden im Frühling regelrecht von den Bienen gestürmt, weil sie zu den ersten ergiebigen Nahrungsquellen für die emsigen Hautflügler gehören.
|

Dem Crocus sieberi "Bowles White" ergeht es nicht besser... Vier Blüten, vier Bienen! |
|

Auch der großblumige, lila gestreifte Crocus "Pick Wick" wird gerne von den Bienen angeflogen
|
|

Den endgültigen Beweis dafür, dass Krokusse und Bienen einfach zusammen gehören, liefert diese hübsche Wildbiene, die dem Elfenkrokus "Ruby Giant" (Crocus tommasinianus) nicht widerstehen konnte.

Salvia disolor bekennt sich zum kleinen Schwarzen...
|
|

Diese kleine grüne Spinne, hat sich eine Rittersporn- Blüte als Wohnplatz ausgesucht. Ein Freund hat sie mir als Kürbis- Spinne bestimmt. Diese hellblaue Form des Staudenrittersporns (Delphinium elatum) scheint an manchen Tagen fast mit dem Himmel zu verschmelzen.
|
 |
|
Honigbiene auf langsporniger Akelei (Aquilegia "MC Kana")
|
 |
|
Was die sich wohl zu sagen haben? (Rosensorte: "Nostalgie")
|
 |
|
Ein knallrotes Lilienhähnchen an der strahlend weißen Akelei Aquilegia caerulea "Kristall"
|
 |
|
Eine Honigbiene beim Anflug an eine Goldakelei (Aquilegia chrysantha). Weil die Nektarsporne dieser Art so lange sind, kann sie an dieser Blüte nur Pollen sammeln, weil ihr Rüssel zu kurz ist.

|
| Ein lauschiges Plätzchen, hat der kleine Marienkäfer an der aus Arizona stammenden Wüstenakelei gefunden (Aquilegia desertorum). |
Gartenlesebuch: Hören was der Garten sagt
Mehr zum Thema Tiere im Garten, gibt es auch in meinem Buch, in Kapiteln wie: "Der Mörder ist nicht immer der Gärtner!"
Einige der Insekten und Tiere wurden mit Hilfe von Markus Meditsch bestimmt. |
| Dankeschön! :-) |
| |
Bei Fragen zu den Pflanzen auf den Fotos, bitte eine Mail an folgende Adresse schicken:
s_amberg@gmx.at |