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Frühling

Tulipa tarda, eine reizende Wildtulpe wird hier gleich dreifach bestäubt... Synchronbestäubung!
Iris bucharica, die Geweih-Iris, kombiniert man am besten mit solchen Blumen die dunkle, satte Blütenfarben besitzen, weil diese ihre Leuchtkraft betonen. Auf diesem Foto ist auch gut zu erkennen, dass die Blüten bei ihr in den Achsen gebildet werden.
Fritillaria meleagris, die Schachbrettblume, fühlt sichbei mir westseitig am wohlsten und hat inzwischen durch Samen eine schöne Gruppe gebildet. (Links zu sehen ein Muschelblümchen)
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Aquilegia canadensis var. flaviflora "Corbett" neben Helleborus orientalis
Die Elfenblume Epimedium x warleyense "Orangekönigin" wird hier von den himmelblauen Blüten des Gedenkemeins (Omphalodes verna) akzentuiert. Auch die reinweiße Polyanthus-Primel fügt sich gut in das heitere Gesamtbild ein.

Der Waldphlox (Phlox divaricata), ist im Gegensatz zum hohen Staudenphlox noch viel zu wenig bekannt. Er ist ein Kind des Halbschattens und blüht gegen Ende des Frühlings am schönsten.
"Crownhill Sunshine" nennt sich der neue Stern am Lerchensporn-Himmel (Corydalis cava)! Im Gegensatz zum normalen Hohlen Lerchensporn hat "Crownhill Sunshine" attraktive, buntlaubige Blätter und bringt somit eine willkommene Abwechslung in das ganz allgemein recht bescheidene Corydalis cava-Sortiment.
Die Orchideenprimel (Primula vialii) gehört zu den außergewöhnlichsten Schlüsselblumengewächsen. Der blaue Lerchensporn (Corydalis flexuosa) ist eine gute Begleitung für sie, denn auch er ist kostbar...
Tulpen gibt es viele und so ist es wirklich schwer sich einen Überblick zu schaffen. Am besten ist man da oft mit Empfehlungen von anderen Gartenbesitzern beraten. Ich möchte darum den Suchenden die neue Sorte Tulipa "Cartouche" ans Herz legen. Sie schreit geradezu nach Aufmerksamkeit und muss unbedingt mit dezenten Begleitpflanzen kombiniert werden um wirken zu können. Ich habe mich für das reinweiße Tränende Herz entschieden (Dicentra spectabilis "Alba") und konnte darauf hin nur noch voller Ergriffenheit staunen  über dieses zauberhafte, wundergleiche Blühen, dass sich da vor meinen Augen in der April-Sonne ereignen sollte...
Das Tränende Herz (Dicentra spectabilis) ist altbekannt und es gibt kaum einen Gartenbesitzer, der es nicht gerne in seinen Beete blühen sieht. Dicentra spectabilis "Valentine" ist eine neue Züchtung mit kräftig rötlicher Farbgebung. Ich bin gespannt wie sich diese Sorte bei mir in Zukunft entwickeln wird.
Die Netziris (Iris reticulata) ist eine ganz kleine Zwergsorte, die schon Ende Februar blühen kann. Ihre fast exotischen Blüten sind im Vorfrühling ein echtes Highligth. (März 07)
Die cremeweiße Sorte "Ashen Primrose" ist ein hübscher Abkömmling vom Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) und blüht zur selben Zeit wie das violett gesprenkelte Pfingstveilchen "Freckless" (Viola sororia "Freckless")
Erythronium "Pagoda", eine attraktive Sorte der Hundszahnlilie, erinnert etwas an einen Türkenbund, oder eine Fritillarie. Die zauberhafte Waldblume braucht ein paar Jahre um so richtig im Garten Fuß zu fassen, kann sich dann aber zu einem verlässlichen Highlight im April entwickeln.
Für eine Pfingstrose eher zierlich, ist die feinlaubige Paeonia anomala aus dem Kaukasus. Ihre Blüten sind klein, können durch die enorme Leuchtkraft aber dennoch dominant wirken. Klassische hellblaue Vergissmeinnicht (Myosotis sylvestris) passen ganz hervorragend zu dieser lieblichen Staude.
Die zahlreichen Lenzrosen-Hybriden (Helleborus orientalis Gruppe) gehören zu den kostbarsten Pflanzenschätzen für den Frühlingsgarten.
Lenzrosen-Hybride rosa (Helleborus orientalis Gruppe)
Die kaffeebraunen Blüten der Iris barbata Nana "Gingerbread Man" werden erst durch den blauen Bart zu einem wirklichen Hingucker... "Gingerbread Man" ist eine der begehrtesten Zwergsorten und wohl auch eine der schwierigeren ...

 Anemone nemorosa "Monika Laner"
Der großblumige Krokus "Pickwick" erwies sich als Traumpartner für meine farbenprächtige neue Buschwindröschen-Sorte "Monika Laner" (Anemone nemorosa).
"Monika Laner" unterscheidet sich von der wilden Anemone nemorosa dadurch, dass ihre Blüten bereits zu Beginn der etwa zehntägigen Blütezeit einen kräftigen rotvioletten Farbton annehmen, wobei der äußere Rand der Blütenblätter stets unpigmentiert bleibt. Die kleinen Blüten wirken durch ihre helle Säumung ausgesprochen lebendig und bereichernd in einem Frühlings-Garten.
Die Buschwindröschen-Sorte "Monika Laner" (Anemone nemorosa) ist eine absolute Neuheit. Ich habe sie erst im Frühling 2007 neu für die Gartenkultur entdeckt. Meine Erfahrungen aus bisher drei verschiedene Gärten zeigen mir, dass "Monika Laner" farbstabil ist und anpassungsfähig. Weil Gutes sich meist nicht selbst "Bahn bricht", werde ich in Zukunft aktiv dafür sorgen, dass diese schöne neue Sorte unter Sammlern die ihr gebührende Verbreitung findet.
Krokusse sind recht preiswert und lassen sich darum gut massenhaft anpflanzen. Dennoch lohnt sich auch das genauere Betrachten einer einzelnen Krokusblüte, wie an Crocus sativus "Albus", Crocus chrysanthus "Gipsy Queen", Crocus speciosus, Crocus minimus und Crocus tomassinianus im direkten Vergleich gut festzustellen ist. Diese vier Fotos waren auch in der Fachzeitschrift "Grünes Tirol" Ausgabe 1/2012 zu sehen in meinem Artikel "Botanische Krokusse".
Ich liebe die blauviolette Krokus-Sorte Crocus tomassinianus "Ruby Giant" und füge deshalb jedes Jahr neue Zwiebeln zu den bereits bestehenden hinzu, um den Bestand zu vergrößern.
Impressionen von der Hochblüte der Krokus-Sorte Crocus tomassinianus "Ruby Giant" (Frühling 2012)

 Die Gattung der Lerchensporne (Corydalis) scheint noch immer nur für eingefleischte Pflanzensammler von Bedeutung zu sein. Langsam kann man aber einen Wandel beobachten. Besonders die Einführung der blauen Arten aus Asien hat dazu beigetragen die zierlichen Erdrauchgewächse ein wenig bekannter zu machen. In der Fachzeitschrift des Tiroler Obst- und Gartenbauvereins -  "Grünes Tirol" Ausgabe 2/2012 - habe ich diesen kaum gewürdigten Pflanzenjuwelen einen Artikel gewidmet. Die vier Photos waren alle auch in dem Artikel zu sehen und zeigen Corydalis cava f. albiflora, Corydalis sempervirens, Corydalis cava und Corydalis flexuosa.
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In der Nahaufnahme wirken die kunstvollen Blüten der Elfenblume "Fire Dragon" (Epimedium Hybride) regelrecht exotisch, dabei harmoniert diese zierliche Frühlingsblume ganz ausgezeichnet mit vielen klassischen Frühlingsboten und ist zudem gut winterhart.
Bei Epimedium acuminatum handelt es sich um eine wilde Elfenblumenart, die viele Zuchtformen der Gattung hinlänglich der Blütengröße übertifft. Einfach perfekt sind die elegant geschwungenen, dunkel purpurroten Blüten, die von den blassvioletten Spornen aufs herrlichste akzentuiert werden.
 Die buntlaubigen Sorten von Jakobsleiter (Polemonium reptans) und Lichtnelke (Silene dioica) blühen zur selben Zeit. Wenn man sie nebeneinander pflanzt, trifft Baby-Rosa auf Baby-Blau...
Die schöne Iris reticulata "Katherine Hodgkin" mit den beiden Duftveilchen-Sorten "Coeur`d Alsace" und "Becky Groves" in pink und rosa.
 
Ich liebe den Frühling und darum gibt es in meinen Beeten eine besonders große Vielfalt an Frühlingsblühern. Hier sind in erster Linie verschiedene Arten der Traubenhyazinthe zu sehen: Muscari latifolium, Muscari botryoides Album und Muscari armeniacum. Sie blühen in Begleitung von Lerchensporn (Corydalis cheilanthifolia) und Christrose (Helleborus niger).
Bei Anemone ranunculoides "Semiplena" handelt es sich um eine seltene halbgefüllte Sorte des gelben Windröschen. Hat man die "Semiplena" aber erst einmal im Garten ausgepflanzt, ist sie sehr zuverlässig.
Die grünlaubige Wildform der Tulipa praestans wirkt dagegen ganz zwanglos im Gras ausgepflanzt am schönsten. Sie strahlt viel Natürlichkeit aus und gehört zudem zu den wenigen Tulpen, die diese Art der Kultur auch über längere Jahre hindurch vertragen ohne blühfaul zu werden. Im Hintergund der Hausberg Pölven.

 

 

Lichtreflexe die von vergangenen Wintertagen zeugen: Die Christrose (Helleborus niger) strahlt in Kombination mit den tiefblauen Traubenhyazinthen (Muscari latifolium), eine kühle Noblesse aus.

 

 

Schon für sich alleine ist Muscari latifolium eine Augenweide, wenn man sie in zerstreuten Gruppen pflanzt.
 
Die gelbgerandeten Blätter der panagierten Lichtnelke (Silene dioica "Variegata"), machen sich erstaunlich gut zu den gelbweißen Blüten der Nana- Iris "Captive Sun"...
Elfenblumen sind unglaublich charmante Pflanzen. Hier Epimedium grandiflorum "Lilafee" in voller Blüte.
Gina lugt zwischen der blassgelben Elfenblume (Epimedium x versicolor) hervor..


... um kurze Zeit später bei Iris brarbata nana "Red Heart"  wieder aufzutauchen...
Gina hat genug von all dem Frühlingstreiben um sie herum und hält ein Nickerchen unter der Bitterorange (Poncirus trifoliata).

 

 

Iris barbata "Sarah Bernhardt"

 

 

Iris barbata "Brown Lasso" wirkt als wäre sie gefärbt. Dabei ist sie nur eine von vielen Sorten, die derart kräftige Farben tragen und gewiss nicht die schrägste.
 "Unicum" nennt sich diese hübsche buntlaubige Sorte der Tulipa praestans. Im Panagier- Beet darf sie jedes Jahr im April den Ton angeben.
Corydalis flexuosa ein blauer Lerchensporn aus China, gehört zu den Schönsten seiner Gattung. Untermalt werden die feingliedrigen Blüten mit den langen Spornen von den hübsch zerteilten Blättern.
Auch "White Beauty" ist eine schöne Sorte der Hundszahnlilie (Erythronium Hybride). In Kombination mit Corydalis buschii, einem kleinen Lerchensporn aus Ost-Sibirien wirkt sie sehr nobel.

 Pulsatilla albana gehört zu den wenigen Küchenschellen die in Gelb blühen. Es gibt von dieser anmutigen Art aber auch violette und weiße Formen.
Im Natur- Steingarten ist sie genau so dankbar und einfach zu pflegen wie die gewöhnliche Küchenschelle.
 Primula elatior, die wilde Waldschlüsselblume, wächst auch in der Natur gerne in Gesellschaft des Lungenkrautes (Pulmonaria officinalis). Bei mir finden beide zwischen einer Wurzel eine naturnahe Umgebung.

 Silvio mit Corydalis transsylvanica, einem traumhaft schönen Lerchensporn und Pulsatilla vulgaris der samtigen Küchenschelle.
Fritillaria imperialis "Rubra", Kaiserkrone
Im April blühen bei mir zahlreiche Kaiserkronen Fritillaria imperialis. Die Zwiebeln dieser aristokratischen Blumen-Schönheiten habe ich im Laufe der Zeit überall an geeigneten Stellen zwischen den Stauden eingepflanzt.
Fritillaria acmopetala, Spitzkronige Schachbrettblume
 
 Cypripedium parviflorum, der Kleinblütige Frauenschuh gehört zu den winterharten Orchideen und fühlt sich an halbschattigen Standorten im Garten am wohlsten. Die kanadische Akelei (Aquilegia canadensis) hat ähnlich charmant geformte Blüten wie er.

Ein Lilienhähnchen an der zartgliedrigen Geweihiris (Iris bucharica), die zur Sektion der Juno- Iris zählt.
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Buschwindröschen profitieren eigentlich immer von der Gesellschaft anderer Blumen. Hier zu sehen Anemone nemorosa "Monika Laner".
 
 Anemone nemorosa "Lismore Blue" ist eine der großblumigsten lavendelfarbenen Buschwindröschen. Leider farblich etwas getarnt vor den Primeln, blüht auch eine schwefelgelbe Anemone x lipsiensis "Sioux". Die kräftig gefärbten Blütenstände der Hyazinthe "Woodstock" bilden einen angenehmen Rahmen für die sanften Anemonen- Farben.
Die gelbe Form der Kanada-Akelei (Aquilegia canadensis var. flaviflora "Corbett") wirkt ebenso filigran und zart wie die blauviolette Kuhschelle "Papageno" (Pulsatilla vulgaris Gruppe)
Anemone hepatica var. nobilis, das heimische Leberblümchen kann auch pink blühen. Auffallend ist auch, dass die Staubgefäße bei manchen Formen weiß sind, während sie bei anderen auch rosa sein können.
Das Leberblümchen ist von Natur aus sehr formenreich. Diese weiße Variante beispielsweise ist sanft violett schattiert und wirkt dadurch einfach zauberhaft.
Die häufigste Form des Leberblümchens blüht blauviolett. Diese hier trägt  besonders große Blüten, die sich wirkungsvoll vom Crocus "Ruby Giant" im Hintergrund abheben.

 

Das Leberblümchen ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil meiner persönlichen Top Ten-Liste an Lieblingsblumen. Es überrascht und erfreut mich immer wieder mit seiner enormen Sortenvielfalt. Auf den Fotos zu sehen sind Anemone hepatica var. japonica "Utyuu", Anemone hepatica "Freckless", Anemone hepatica var. nobilis und Anemone hepatica "Alba Plena". Alle vier Fotos waren auch in meinem Artikel "Glücksbringer und Überlebenskünstler" in der österreichischen Zeitschrift Garten+Haus zu sehen (März-Ausgabe 2012)

 

 

"Halkis" nennt sich diese außerordentlich aparte Form der Iris histroides, bei der es sich nicht um ein Gartenkultivar handelt, sondern um einen Naturfund. Sie blühte heuer bei mir einige Tage nach den anderen Netziris- Sorten, Ende März, genau vier Tage lang und ich war froh sie nicht verpasst zu haben.
 

 

In Tirol kann es schon mal passieren, dass es mitten im Frühling weit herabschneit und dann winterliche Temperaturen herrschen. Die robusten Lenzrosen (Helleborus) schert das herzlich wenig, denn sie sind auf so etwas eingestellt.

 

 
 Das "Kleine Schwarze" hat auch in meinem Garten Einzug gehalten. Zahlreiche dunkel blühende Blumensorten können als "Finstere Zeitgenossen" eine spezielle Note in den Garten bringen. Schwarzroter, dichtgefüllter Mohn (Papaver "Black Paeony"), tiefpurpurne Tulpen (Tulipa "Queen of Night"), spornlose Akeleien in düsterem Violett (Aquilegia vulgaris var. stellata) und wirklich schwarze Hornveilchen (Viola cornuta "Molly Sanderson") sind nur einige der elegantesten davon...
Fritillaria uva vulpis, eine wirklich dankbare Art der Schachbrettblume, blüht hier in einer gut eingewachsenen kleinen Gruppe. Auch die seltene gelbgrüne Form ist dabei und sticht geradezu heraus aus den braunen Blüten der Schwestern.
 
Puschkinia scilloides ist eine Zwiebelpflanze, die schon zeitig im Gartenjahr blüht. Ihre strahlend weißen Blüten tragen blassblaue Mittelstreifen. 
 
 Scilla, die Gattung der Blausterne, ist nahe mit Puschkinnia und Chionodoxa verwandt. Ich schätze alle drei Gattungen sehr, weil sie gemeinsam viele verschiedene Sorten für den Frühlings-Garten bieten, die in Rasenflächen, unter Gehölzen oder im Steingarten schnell verwildern. Die hier gezeigten Sorten sind: Puschkinia scilloides, Chionodoxa luciliae "Pink Giant", Scilla siberica "Alba", Scilla bifolia, Scilla bifolia var. rosea und Puschkinia scilloides var. libanotica "Alba".

 

 

 Die beinahe schwarze, Breitblättrige Traubenhyazinthe (Muscari latifolium) bringt die weiße Form der Schachbrettblume (Fritillaria meleagris var. alba) sensationell schön zur Geltung, wenn man die beiden kombiniert. (April 2007)
Lilienhähnchen an Aquilegia canadensis var. flaviflora Corbett
"Batic" ist eine meiner Lieblingssorten der Bartiris (Iris barbata). Eine Zuchtform der kanadische Akelei (Aquilegia canadensis), mit beinahe reinroten Blüten begleitet sie.
Eine Iris variegata Form kombiniert mit  verschiedenen Akeleien. im Hintergund Iris sambucina

 

Iris barbata "Echode Franko" trägt weiße Domblätter zu dottergelben Hängeblättern und ist dadurch eine wahrlich strahlende Erscheinung. Sie gehört bei mir zu den dankbarsten und reichblühensten Sorten.
 
 Primula japonica zählt zu den Etagenprimel-Arten die am einfachsten zu kultivieren sind. Im Halbschatten blüht sie bei mir in Gesellschaft von Vergissmeinnicht und Cambrischem Scheinmohn (Meconopsis cambrica).

 

 

 Corydalis heterocarpa, eine weitere hübsche Lerchenspornart mit gelben Blüten...
 Die tiefpurpurne Form des Kleinen Immergrünes (Vinca minor "Atropurpurea) lässt sich hier in Gesellschaft der Allackerbeere (Rubus arcticus) blicken...
 
 Dicentra spectabilis, das Tränende Herz, ist ein zeitloser Klassiker unter den Blütenstauden, der selbst nach Jahrhunderten der Gartenkultur nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Etwas jüngeren Datums ist die Einführung der ebenfalls aus China stammenden Akelei, Aquilegia oxysepala. Sie gehört zu den wenigen Blumen die es schaffen, eine ähnlich bezaubernde Anmut zu verbreiten wie das tränende Herz und kann darum auch hervorragend mit diesem kombiniert werden.

 

 

 Die drei Tulpensorten "Queen of Night", "White Triumphator" und "Jackpot" wirken zusammen ausgesprochen elegant und bilden im Mai einen der ersten Höhepunkte im Gartenjahr. (Mai 08)
Dieses Gartenrotschwanz- Kücken hat so eben seinen ersten Flugversuch absolviert und macht Pause auf dem Besenrücken. Sehr gefährlich... unsere Katzen wären nicht zimperlich gewesen, hätten sie es dort entdeckt! Zwei Minuten später flog das Kleine glücklicherweise auf das sichere Dach der Garage.

 

 

 Iris barbata "Tiny" eine hübsche, kleinblumige Bartiris, besticht durch eine ungewöhnliche Farbkombination: Bernsteingold mit Fliederviolett. Umgarnt wird sie von einer alten gefüllten Form, der gewöhnlichen Akelei (Aquilegia vulgaris)

 

 

 Iris variegata leuchtet zwischen den bogig überhängenden Trieben einer Weigela florida hervor. Im Hintergund Iris barbata "Peach Melba".


 

 

 Iris sibirica, Aquilegia chrysantha, Lobelien, Clematis und noch einige andere Blumen in einem frühsommerlichen Tisch-Strauß.

 

 

"Sarah Bernhardt" und "Stepping Out", zwei hohe Sorten der Bartiris
Mein Liebling unter den kleinen Netziris- Sorten ist Iris reticulata "Katherine Hodgkin. Die feine hellblaue Zeichnung der Blütenblätter lässt sie sehr zart erscheinen, aber sie ist ebenso robust wie die anderen Sorten. Crocus sieberi var. tricolor sorgt für Begleitung aus der selben Familie, denn auch er ist ein Schwertliliengewächs (Iridaceae).

 

 

Iris hollandica
 
 Hier blüht die finstere Iris reticulata "Purple Gem" zusammen mit einer blauen Sorte. Auch die Knospen der gelben Iris danfordiae sind schon sehr weit fortgeschritten.
 Iris danfordia ist eine weitere zwergige Art für den Steingarten. Wie die blauen Netziris (Iris reticulata) die im Hintergrund blühen, ist sie ein Frühausteher und kann manchmal schon im Februar ihre zart duftenden Blüten öffnen.
 
 Wie viele Bienen sind es? Keine Ahnung.... Die Elfenkrokusse (Crocus tommasinianus) werden im Frühling regelrecht von den Bienen gestürmt, weil sie zu den ersten ergiebigen Nahrungsquellen für die emsigen Hautflügler gehören.
 Dem Crocus sieberi "Bowles White" ergeht es nicht besser... Vier Blüten, vier Bienen!
 Den endgültigen Beweis dafür, dass Krokusse und Bienen einfach zusammen gehören, liefert diese hübsche Wildbiene, die dem Elfenkrokus "Ruby Giant" (Crocus tommasinianus) nicht widerstehen konnte.
 
 Lilienhähnchen auf Iris barbata nana "Red Heart"...
 
Der ausgesprochen klein bleibende Krokus Crocus minimus begeistert Sammler durch seine kunstvoll gezeichneten Blütenblätter. Er ist leider nicht so robust wie andere Arten, blüht aber bei mir an einem sonnigen Platz im Steingarten seit einigen Jahren recht fleißig.
 
 
 
 Gnomen-Tulpe Tulipa turcestanica
 
Bei Puschkinia scilloides var. libanotica handelt es sich um eine ausdauernde Zwiebelpflanze die ich am liebsten in der Rasenfläche auspflanze, weil sie dort am natürlichsten wirkt. Die Ähnlichkeit mit den verwandten Blausternen ist nicht zu übersehen!
 
 Vom Zweiblättrigen Blaustern (Scilla bifolia) gibt es auch eine hellrosa blühende Sorte. Ich streue diese selten angepflanzte Variante gerne in Gruppen der blauen "Normalform" ein, um das Bild etwas aufzulockern.
 
 Anemone nemorosa, das Buschwindröschen ist auf den Wiesen um den ganzen Hof herum in zerstreuten Gruppen anzutreffen.
 

 Lenzrosen mit Sommersprossen werden manchmal als Helleborus orientalis ssp. guttatus gehandelt.

 

Eigentlich sollte die helle Iris im Vordergrund ebenfalls "Katherine Hodgkin" sein. Sie unterscheidet sich jedoch ganz erheblich durch die dunkelblaue Streifung von der Urspurngsform. Ich finde diese Variante sehr hübsch, habe aber noch immer keine Idee wie sie einzuordnen ist.
 
 Wenn Centaurea montana, die Bergflockenblume neben einer verblühenden Pfingstrose steht, werden ihre Blüten von deren herabfallenden Blütenblätter schön inszeniert.... So perfekt kann Vergänglichkeit sein!
 
 Alpenveilchen sind als Zimmerpflanzen allgemein ein Begriff. Nur wenige Gartenbesitzer wissen aber, dass sie auch die Möglichkeit hätten winterharte Cyclamen-Arten anzupflanzen. Dabei unterscheidet man Herbst- und Frühlingsblüher. Cyclamen purpurascens, Cyclamen hederifolium, Cyclamen coum und Cyclamen pallidum gehören zu den winterhärtesten Alpenveilchen-Arten für den Garten. Diese vier Fotos waren auch Teil meinens Artikels "Winterharte Alpenveilchen für den Garten" in Ausgabe 6/2011 der Fachzeitschrift "Grünes Tirol".
 Der immergrüne Garten- Farn Polystichum polyblepharum, eigenet sich nur als Jungpflanze zur Begleitstaude für das Tränende Herz "King of Hearts" (Dicentra formosa). Er kann fast einen Meter hoch werden und ebenso breit...

 

 

 Diese kleine Versammlung von Raritäten, zeigt den gelben Königslerchensporn (Corydalis nobilis), das farnblättrige Tränende Herz (Dicentra eximia), Akeleien und Traubenhyazinthen..
Iris barbata
Linaria alpina
 
 Diese drei Gewächse hier, verstehen es perfekt Eleganz mit Schlichtheit zu verbinden: Buschwindröschen (Anemone nemorosa "Virescens"), Vergissmeinnicht (Myosotis sylvestris) undPfingstveilchen (Viola sororia "Rubra").
 Aurikeln, Bartiris, Traubenhyazinthen, Tausendschön, Hornveilchen, Vergissmeinnicht und Zwergakelei in einer bunten Frühlingsecke.


 

Die Zwerg-Iris "Read Heart" schmückt ihre Hängeblätter mit einem bronzeroten Fleck und duftet herrlich... Das kecke Lilienhähnchen macht sich farblich auch ganz gut zu ihr...
 
 Ende April/ Anfang Mai blüht die schwarze Tulpensorte "Queen of Night" und setzt dunkle Akzente in den Beeten.

 

 

"Stepping Out" ist eine der höchsten und schönsten Bartiris. Die Hängeblätter sind dunkel umrandet und dazu die gesprenkelten Domblätter. Trotz ihres exotischen Aussehens, gehört sie zu den unkompliziertesten Sorten und sollte in keiner Iris- Sammlung fehlen....
 Iris barbata "Stepping Out"

 

 

 Iris sambucina, die Holunderiris gehört zu den ältesten Bartiris in Gartenkultur und lässt sich super mit Blau- Rot- und Purpurtönen kombinieren. Ich habe sie mit Akelei und Wiesensalbei vergesellschaftet. Auch dunkles Laub macht einen schönen Hintergund und es passt auch zu den gräulichen Irisblättern hervorragend. Wild findet man die Holunderiris in Vorderasien, Mittel- und Südeuropa.
 
 Eine dicke grüne Raupe hat sich in einer Blüte der blassgelben Fritillaria raddeana zusammengerollt.
 Ipheion uniflorum, die Frühlingssternblume, wird hier von einer Laubheuschrecke, mit extra langen Fühlern besucht.
 
 Clematis montana var. wilsonii ist eine stark duftende Variante der Bergwaldrebe. Hier wird sie von einem Rosenkäfer besucht der wie ein Juwel schimmert.
Die Blütenblätter der alten Strauchpfingstrosensorte Paeonia "Souvenir du Professeur Maxime Cornu" werden hier von einer Honigbiene ´durchkämmt.

 

 

 "Call Waiting" und "Tiny" zwei farbenbrächtige, kleinblumige Bartiris vor unserem Hausberg, dem Pölven.
 
Iris barbata "Puit Pass" trägt feine Sprenkelungen in gedämpften Farben, die zum Teil ins Terrakotta gehen. Eine blaue Akelei (Aquilegia vulgaris) blüht zur selben Zeit und macht einen starken Kontrast. Der Ginster (Cytissus) ist in diesem Bunde der dritte und sorgt für passende Untermalung.
Eine Honigbiene an den sanft hellgrün geäderten Blüten einer Fritillaria pallidiflora.
 

 

 

 

 

 Eine hungrige Hummel greift an Trollius chinensis zur nächsten Nekatarquelle...
 
 Der frühe Vogel fängt den Wurm... Dieser Amselvater hat den Schnabel voll und das ist auch gut so, denn er braucht bald all seine Energie. Frau Amsel hat schon drei Eier gelegt, aus denen bald der hungrige Nachwuchs schlüpfen wird. Dann heißt es für den Amselvater den ganzen lieben langen Tag Futter suchen...
 
 Grünlich sind die Amseleier, mit brauner Sprenkelung
 Man muss schon genau hinsehen, um das Amselnest in der Hainbuchenhecke ausfindig zu machen...
Erstaunlicherweise haben die Amseln alles Mögliche für den Nestbau verwendet, sogar die flauschigen Samenstände der Küchenschellen...
 
 Narcissus cyclamineus Hybride "Jetfire"
 
Corydalis cava f.albiflora
Auch die Eignung der Iris als Schnittblume ist nicht zu unterschätzen. Zwar halten Irisblüten nur wenige Tage, aber sie ziehen mit ihrer Noblesse stets die Blicke auf sich. Schon eine einzelne Iris barbara in einer schlanken Vase, kombiniert mit feingliedrigen Wiesen- und Gartenblumen, wie Akeleien, Luzerne und Gärsern kann zum Blickfang werden...
Man sollte dabei nicht allzu streng arrangieren, damit die natürliche Haltung und Ausstrahlung der verschiedenen Blumen wirken kann.

 

 

 Ein alter Apfelbaum in voller Blüte...
 
 Aquilegia viridiflora var. atropurpurea, die Grünblütige Akelei ist wohl die ungewöhnlichste Art ihrer Gattung. Sie macht besonders durch den angenehmen Duft ihrer Blüten auf sich aufmerksam. Die meisten Akeleien duften leider überhaupt nicht.
 
Wie die Wintersonne strahlt diese Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) über die Schneedecke hinweg und lässt sich vom Comeback des Winters nicht verunsichern.
Edelbrände, Garten und KunstMonika´s KunsteckeManfred´s EdelbrändeRobert´s Gartenfotos