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Orchideen-Vielfalt
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Die außerordentlich mannigfaltige Familie der Orchideen, gehört zu den größten im Pflanzenreich. Orchideen haben eine unglaubliche Bandbreite an Blüten- Formen entwickelt. Zu den zahlreichen Wildarten der Familie kommen zigtausende Hybriden und Züchtungen hinzu, so dass es unmöglich ist sie alle zu kennen. Warscheinlich werde ich in meinem Leben nur einem lächerlich winzigen Bruchteil davon begegnen und die Zahl derer die ich irgendwann mal fotografieren oder vielleicht sogar kultivieren kann, entbehrt jeglicher Relation!

Zu den Orchideen mit denen ich jedoch besonders viele persönliche Erfahrungen gemacht habe, gehören in erster Linie Frauenschuh- Arten der Gattungen Cypripedium, Paphiopedilum und Phragmipedium. (Oben zu sehen ein Cypripedium reginae in meinem Garten.) Alle anderen Gattungen muss ich aus Platz- und Zeitmangel leider vernachlässigen. Zum Glück gibt es da aber noch die Fotografie...
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Winterharte Frauenschuhe (Cypripedium)
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Die winterharten Frauenschuhe sind der Traum schlechthin, für jeden Orchideen-Liebhaber der das Glück hat einen Garten zu besitzen. Keine andere winterharte Orchidee präsentiert sich in einer solchen Vielfalt. Mit ein paar Kniffen und einer Prise Fachwissen lassen sich viele Arten und Sorten auch bei uns zu prächtigen Exemplaren heranziehen und können dabei jahrzehntelang Freude bereiten, wenn man es einmal geschafft hat sie zufrieden zu stellen.

Cypripedium kentuckiense stammt aus Nordamerika.

Die Blüten von Cypripedium kentuckiense gehören zu den größten innerhalb der Gattung. Sie sind bei manchen Exemplaren dreimal so groß, wie die der heimischen Art Cypripedium calceolus.

Cypripedium reginae blüht stets etwas später als Cypripedium kentuckiense. Dennoch überschneidet sich die Blütezeit der beiden Arten lange genug für ein schönes Foto auf dem beide sich in perfektem Zustand präsentieren.

Der Garten vereint Arten!
Zwar stammen beide aus Nordamerika, doch treffen Cypripedium reginae und Cypripedium kentuckiense in der Natur nur selten aufeinander, weil sie in unterschiedlichen Gebieten zu finden sind. Erstere Art findet sich eher nördlich. Sie ist beispielsweise in Kanada recht häufig. Letztere ist eher für die südlichen Bundesstaaten der USA, wie Tenessee, Virginia, Alabama und Mississippi und natürlich Kentucky typisch. Selbst in Texas findet man Cypripedium kentuckiense.

Ein Grünrüssler hat sich ausgerechnet auf Cypripedium reginae niedergelassen.

Man nennt Cypripedium reginae auch Königin-Frauenschuh.

In diesem Beet richten sich alle anderen Blumen nach dem Erscheinungsbild von Cypripedium reginae. Verschiedene Pfingstrosen und rosa Lupinen greifen das Farbthema auf, während dunkelblaue Bergflockenblumen für Kontraste sorgen. Als ebenso kostbar wie der Königin-Frauenschuh gilt Meconopsis betonicifolia, der Blaue Scheinmohn aus Tibet, der zusammen mit meinem Kater Baghira für zwei weitere Highlights auf dem Foto sorgt. Ein schöner Gartenmoment!

Einzig die Wüchsigkeit der Bergflockenblume kann Probleme bereiten wenn man sie als Begleitstaude für Cypripedium reginae wählt, denn sie versamt sich stark.

Auch die reinweisse Akelei "Nivea" (Aquilegia vulgaris" zählt zu den "Edelgewächsen" die ganz vortrefflich mit dem Königin-Frauenschuh (Cypripedium reginae) harmoniern.

Wieso eigentlich nicht... Gelb zu Rosa sieht gar nicht so übel aus wie man meinen könnte! Es war nur eine Frage der Zeit bis diese beiden Stauden aufeinander treffen würden. Der Gelbe Scheinmohn (Meconopsis cambrica) breitet sich bei mir überall im Schatten aus und fand so schlussendlich auch den Weg zu Cypripedium reginae.

Cypripedium "Phillip" ist eine großblumige Frauenschuh-Hybride die mit Hilfe der beiden Arten Cypripedium kentuckiense und C. macranthos gezüchtet werden konnte. Sie gehört bei mir zu den frühesten Arten. Die Schwarzrote Akelei (Aquilegia atrata) passt wirklich gut zu "Phillip", ebenso wie die verschiedenen Blautöne im Hintergrund.
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Cypripedium "Philipp" blüht immer dann am schönsten wenn auch der Bärlauch in voller Blüte steht.
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Seitenansicht von Cypripedium "Phillip" mit Brunnera macrophylla "Jack Frost".

Cypripedium parviflorum ähnelt auf den ersten Blick stark unserem heimischen Cypripedium calceolus. Es hat jedoch wesentlich kleinere Blüten als dieses und zudem eine abweichende Zeichnung der Saftmale im Bereich des Labellums.

Cypripedium parviflorum stammt aus Nord-Amerika.

Die kanadische Akelei (Aquilegia canadensis) passt nicht nur farblich hervorragend zum zierlichen Cypripedium parviflorum. Beide stammen aus Nordamerika und könnten theoretisch auch in der Natur Seite an Seite blühen.

Der Blütenstand des allgemein bekannten Bärlauches (Allium ursinium) verdeutlicht die geringe Größe von Cypripedium parviflorum.

Cypripedium pubescens gilt heute als Unterart von Cypripedium parviflorum.

Unser Hausberg der Pölven, macht einen guten Hintergund für Cypripedium parviflorum var. pubescens, denn auch in der Natur findet man diesen Frauenschuh gerne an bergigen Standorten. Als Begleitung fungiert Geum rivale "Album", die weisse Bachnelkenwurz.

Cypripedium parviflorum var. pubescens

Tränendes Herz (Dicentra spectabilis) und gefüllte Lenzrose (Helleborus orientalis) sind bereits im Verblühen begriffen, während Cypripedium parviflorum var. pubescens im Mai zur Hochform aufläuft.

Cypripedium montanum stammt aus Kanada, Alaska, Kolorado und Kalifornien. In meinem Garten blüht es in Kombination mit dem kräftig gefärbten Dicentra "Bleeding Hearts".

Cypripedium montanum vergesellschaftet mit blauem Gundermann (Ajuga reptans) der in der rotlaubigen Sorte "Mahagoni" besonders passend wirkt, weil seine Blätter so den Farbton der Frauenschuh-Sepalen aufgreifen.
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Unser heimischer Frauenschuh
Cypripedium calceolus
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Die folgende Bildserie zeigt Fotos von Cypripedium calceolus, dem Frauenschuh schlechthin, der glücklicherweise noch in vielen Gegenden Österreichs heimisch ist. Auf den Britischen Inseln beispielsweise war die Art schon komplett ausgestorben und musste wieder neu angesiedelt werden. Schuld waren in erser Linie der Lebensraum-Verlust und sammelwütige "Pflanzenfreunde". Ich habe meine Bilder an einem Naturstandort im Tiroler Unterland gemacht, den ich aus Naturschutzgründen nicht näher beschreiben möchte.
Jedenfalls war es ein traumhaftes Erlebnis diese seltene Orchidee so üppig und in perfektem Zustand, im natürlichen Lebensraum fotografieren zu können.

Cypripedium calceolus

Cypripedium calceolus

Der größte Frauenschuh-Horst zählte 18 perfekte Blüten.

Aus welcher Perspektive man den Frauenschuh auch fotografiert, das Ergebnis ist stets charmant :-)

Die Schwarzrote Akelei (Aquilegia atrata) wächst an den selben Standorten wie Cypripedium calceolus und macht sich dadurch wie von selbst zur Vorzeige-Begleitung für dieses. Farbe und Blütenform der beiden Blumen harmonieren einfach perfekt!

Auch blaue Bergflockenblumen (Centaurea montana) scheuen die Gesellschaft des ehrwürdigen Cypripedium calceolus nicht und setzen malerische Kontraste.

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Orchideen- Fotos "Queer Beet" :-)
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Ascocenda "Sun Fun Beauty", ist eine eher kleinblumige Sorte aus der Gruppe der Vandas, die jedoch durch die tolle ziegelrote Farbe, ein absoluter Blickfang ist.

Auch diese Ascocenda (Vanda) ist eher kleinblumig, jedoch sehr reichblühend und von einer sanften Farbgebung, die in nahezu jeden Wohnstil passt. :-)
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Die Gattung Vanda stellt mit ihren kräftigen Farben sicherlich einige der prächtigsten Orchideen, doch sie alle sind schwierig zu pflegen und verlangen einiges an Fingerspitzengefühl. Selbst Pflanzen die schon blühend gekauft wurden, sind nach dem Verblühen unter Zimmerbedingungen nur schwer wieder zu einer weiteren Blüte zu bewegen.

"Blue Magic" ist eine der bekanntesten blauen Vanda- Sorten.
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Laelia anceps gehört zu den Orchideen, die eine kühlere Ruhezeit benötigen, um sich gesund und blühfreudig zu entwickeln. Sie kann relativ trocken, bei ca. 10 bis 15 Grad überwintert werden.

Laelia anceps kann bei guter Pflege sogar zweimal im Jahr blühen.

Cattleya Hybriden zeichnen sich häufig durch ihren guten Duft aus, sind aber besonders wegen ihrer farbenfrohen Blüten geschätzt. Solche kleinblumige Sorten sehen recht elegant aus, während die großblumigen durchaus übertrieben wirken können!

Baghira mit der zierlichen Howeara "Lava Burst". Howeara "Lava Burst" ist eine Mehrgattungshybride, gezüchtet aus den Gattungen Leochilus, Oncidium um Rodriguezia. Da Howeara "Lava Burst" nur wenige Würzelchen ausbildet, muss man sehr aufpassen was die Feuchtigkeit betrifft. Sie faulen schnell wenn sie zu nass sind, und dann hat die Pflanze keinen Halt mehr. Dennoch soll sie nicht ganz austrocknen.

Potinara "Burana Beauty" (syn. Cattleya "Burana Beauty") ist eine lustig gefärbte Mehrgattungshybride, die während ihrer eher kurzen Blütezeit ein toller "Eyecatcher" ist!

Zygopetalum ist eine wundervolle Gattung die einige außergwöhnliche Farbkombinationen zu bieten hat. Obwohl sie ursprünglich aus Südamerika stammen, fanden die Zygopetalum- Arten vorallem bei den australischen Züchtern großen Anklang.

Zygopetalum "Louisendorf" ist eine der bekanntesten Zygopetalum- Sorten und blüht willig.

Diese Zygopetalum- Hybride geht auf Zygopetalum maxillare zurück, welche als reine Art manchmal Schwierigkeiten in der Kultur macht.

Die kleinen weißen Blüten der Ludisia disolor, wirken wie ein Akzentschmuck, vor dem schönen braunroten Blattwerk, das für Orchideen- Verhältnisse ausgesprochen hübsch ist. Darum finde ich den deutschen Namen Juwel- Orchidee auch sehr passend.

Dendrobium phalaenopsis gibt es in vielen Farbtönen, die sich zumeist in Bereichen zwischen Weiß, Rosa und Rotviolett bewegen. Diese reinweiße Sorte, hat in meiner Zeit in Kärnten meine Fensterbank verschönert und damals wochenlang geblüht.

Dendrobium phalaenopsis "Polar Fire" ist für mich die absolut schönste Sorte ihrer Gruppe.

Auch die weiße Sorte von Dendrobium nobile ist ausgesprochen hübsch und leicht zu pflegen.

Dendrobium "Berry Oda" wurde aus Dendrobium kingianum, Dendrobium canaliculatum und Dendrobium bigibbum gezüchtet und braucht eine kühle Ruhephase nach der Blütezeit, die für eine Dendrobium übrigens erstaunlich lange währen kann!
Die Pflanze kann sich reich verzweigen und hunderte Blüten bilden.

Dendrobium "Berry Oda" ist in der weißen Form mit violetter Punktierung viel seltener anzutreffen, als in der pinken, jedoch nicht minder schön.

Die in ungewöhnlichen Farben blühende Colmanara "Space Race" ist eine Dreigattungshybride aus Miltonia, Odontoglossum und Oncidium, die sich durch reichen Knospenansatz hervortut.

Colmanara Massai hat in dieser Variante, eine herrlich düstere Grundfarbe, von tieftstem Schwarzrot mit einem Hauch von Braun. Nur das Labellum ist heller gefärbt.

Colmanara "Massai Splash" unterscheidet sich nur durch die weis gesprenkelte Säumung des Labellums von der gänzlich dunklen Standart- Form vom vorhergehenden Foto.

Odontonia "Samurai" wird häufig mit weiß gezeichneten Formen von Colmanara "Massai verwechselt" ist aber schlanker geformt und klarer gezeichnet.

Odontocidium "Elske Stolze" ist eine gelungene Kreuzung aus Oncidium ornithorhynchum und Odontoglossum bictoniense, die recht pflegeleicht ist, sofern man sie nicht starker Sonneneinstrahlung aussetzt.

Diese Oncidium- Sorte zeigt einen sehr sanften Farbverlauf, der aus der Nähe am Besten wirkt. Die Blüten verströmen einen bestrickenden Duft.

Odontioda "Margarete" geht auf eine Kreuzung von Cochlioda mit Odontoglossum zurück und kann zu jeder Jahrezeit Blüten bilden, wobei sie von Spätwinter bis Frühling am liebsten blüht.

Die 1992 gezüchtete Miltoniopsis Herralexandre gehört zur den Steifmütterchen- Orchideen und verströmt einen herrlichen Duft. Miltonopsis wachsen den Großteil des Jahres und werden darum auch ganzjährig gegossen. Manchmal blühen sie zweimal im Jahr.

Coelogyne assamica blüht gegen Ende des Winters. Zu deutsch wird die Gattung Coelogyne auch Hochzeitsorchidee genannt, weil besonders die Art Coelogyne cristata früher gerne für Brautsträuße verwendet wurde.

Phalaenopsis "Universal Hawaii"

Immer beliebter werden die Phalaenopsis Sorten aus der gefleckten Harlequin Serie, die auch Kuhflecken-Orchideen genannt werden. Die Sorte "Clementine" fällt durch die horizontale Anordnung der Flecken im Zentrum auf.

Solche Schätze sind oft in herkömmlichen Phalenopsis- Mischungen enthalten und es ist dann im Nachhinein leider schwierig herauszufinden, ob die Sorte auch einen eigenen Namen gehabt hätte.

Durch gezielte Züchtung sind manche Mini- Phalenopsis inzwischen reichblühender als die großblumigen Sorten. Nicht selten sind ihre Blütenstängel gleich mehrfach verzweigt.

Phalaenopsis "Yellow Dawn" gehört zu den gelben Phalaenopsis- Sorten mit der klarsten Farbgebung. Selbst das Labellum grenzt sich farblich nur schwach vom Rest der Blüte ab.

Phalaenopsis "Happy Auckland" besticht durch eine interessante Art der Sprenkelung, die sich zur Blüten- Mitte hin sanft zentriert.

Diese Phalaenopsis kann ich nur bedingt der Harlequin- Gruppe zuordnen, denn sie sieht eher wie ein Übergang zu herkömmlichen, gesprenkelten Sorten aus.

Nochmal die selbe "Harlequin"- Phalaenopsis, zusammen mit dem ziegelroten Weihnachtskaktus Schlumbergera "Rio Brasil".

Winzig kleine Blüten bringt die Gattung Lepanthopsis hervor. Man muss schon genau hin schauen um die nur etwa 3mm großen Blüten nicht zu übersehen, doch sie sind exquisit und von fast pergamentartiger Struktur.

Unter unseren heimischen Orchideen, ist Epipactis palustris, die Sumpfstendelwurz eine der großblumigsten Arten. Ihre Blüten sind wunderschön gezeichnet und am ehesten im Hochsommer auf feuchten Bergwiesen ausfindig zu machen.
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Listera ovata, das Große Zweiblatt wird aufgrund seiner zierlichen Form und der grünen Farbe meistens übersehen. Es zählt zu den Arten die sowohl auf sauren als auch auf basischen Böden gedeihen können und kann gebietsweise recht häufig vorkommen.
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Frauenschuhe
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Phragmipedium "Green Hornet" ist eine einfach zu pflegende Hybride aus Phragmipedium pearcei und Phragmipedium longifolium. Die Farbgebung ist bei dieser Sorte auffallend facettenreich. Man kann Verwechslungen mit Phragmipedium pearcei durch das Merkmal der rötlichen Sepalen vermeiden.

Phragmipedium "Red Baron" gehört zu den pflegeleichtesten roten Frauenschuh- Sorten. Die rote Farbe ist ein Erbe des berühmten Phragmipedium besseae. Alle Phragmipedium- Sorten brauchen mehr Wasser als die meisten anderen Orchideen und das Subtrat in ihren Töpfen muss immer wieder erneuert, bzw. ergänzt werden, weil es sich durch das viele Wasser schnell zersetzt.

Phragmipedium "Sedenii" ist eine herrliche Frauenschuh- Hybride aus Phragmipedium longifolium und P. schlimii, die immer wieder neu gekreuzt wird, so dass es inzwischen viele Sorten davon gibt. Im Hintergrund des Fotos zu sehen: Dendrobium phalaenopsis.

Phragmipedium "Sedenii" vor einem Spiegel, der es erlaubt die Blüten aus mehreren Perspektiven zu sehen. Nur für kurze Zeit hatte meine Pflanze gleich vier Blüten zugleich geöffnet. Ich empfinde sie als die pflegeleichteste Phragmipedium die es derzeit im Handel gibt.

Phragmipedium "Sedenii" und eine Paphiopedilum Hybride

Auch bei diesem Frauenschuh handelt es sich um eine Variante von Phragmipedium "Sedenii".

Paphiopedilum sukhakulii stammt aus Thailand und wurde ers vor einem halben Jahrhundert entdeckt. Die Art blüht willig wenn man sie gleich behandelt wie die durchschnittlichen geflecktlaubigen Hybriden.

Leider weis ich den Namen dieser cremefarbenen Schönheit mit Sprenkeln nicht.

Diese Paphiopedilum Hybride blühte vor zwei Jahren auf meiner Fensterbank in Kärnten, exakt zur selben Zeit wie die Lachenalia .
Sie ist eine typische Hybride die auf P. callosum zurückgeht und verträgt daher auch etwas mehr Wärme als andere Frauenschuhe.

Paphiopedilum Leeanum ist eine Hybride aus Paphiopedilum spicerianum und Paphiopedilum insigne. Diese Sorte ist absolut einfach in der Pflege, wenn man sie nur nicht zu warm und zu sonnig stellt.

Baghira zwischen Paphiopedilum Leeanum und einigen Phalaenopsis der Harlequin- Gruppe. Im Gegenlicht macht sich die Farbgebung des Frauenschuhes besonders gut.

Baghira war bei diesem Fotoshooting zum Glück gerade in sehr neugieriger Stimmung. So war es recht einfach ein paar witzige Fotos von ihm mit den Orchideen zu erhalten.

Paphiopedilum Leeanum ist nicht nur auf meinen Frauenschuh- Fotos am häufigsten zu sehen, sondern generell eine der beliebtesten und bekanntesten Sorten unter Orchideen- Liebhabern. Sie stammt übrigens aus dem Jahr 1884.
Ich ziehe sie den großblumigen Hybriden mit oft ähnlicher Farbgebung vor, weil sie viel Wildcharakter behalten hat.
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Mein Paludarium
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| Rund um mein "Paludarium" leben aktuell folgende Orchideen: Phragmipedium besseae x sargentinum "Memoria Dick", Prosthecha vitellina, Dendrobium glomeratum und Dendrochilum tenellum. |
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Die Acer- Serie
Die Acer- Serie hat ihren Namen von den herbstlich rot verfärbten Blättern des japanischen Fächerahorns (Acer palmatum) erhalten, die im Schwimmgefäß als anti- dezenter Hintergrund für die Orchideenblüten herhalten mussten.
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Gruppenfotos veranschaulichen den Einfallsreichtum der Orchideen besonders gut.
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Ludisia discolor wird eigentlich wegen ihrer hübschen Blätter kultiviert, die je nach Sorte verschiedene Farbgebungen aufweisen können. Die einzelnen Blüten sind nur etwa einen Zentimeter groß, aber auf eine bescheidenen Art und Weise beazubernd und edel.
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Brassia "Orange Monarch" zählt zu den Orchideen, deren Blüten uns auch mit ihrem hervorragenden Duft erfreuen. Wegen der bizarren Blütenform werden Brassia auch Spinnen- Orchideen genannt.
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Oncidium "Star Wars" wurde nach dem gleichnamigen Film benannt. Ein cleverer Schachzug, der für die erfolgreiche Vermarktung dieser überreich blühenden Hybride gewiss von einiger Bedeutung war.

Odontocidium "Catatante" ist durch eine Rückkrezung von Odontocidium mit Odontoglossum entstanden. Sie duftet hervorragend und gehört zu den unkompliziertesten Sorten für die Zimmerkultur.
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Cymbidium "White Magic" ist nur eine von vielen weißen Cymbidium Züchtungen. Die Gattung Cymbidium hat als Zimmerpflanze in den letzten Jahren einiges an Beliebtheit eingebüßt, weil sie an moderne Wohnungen schlechter angepasst ist, als beispielsweise Phalaenopsis. Unter den Schnittblumen ist sie aber die wichtigste Orchidee geblieben.

Man teillt die Cymbidium- Hybriden häufig nach ihrer Blütengröße ein. Diese Sorte gehört zu den Mini- Cymbidien, hat aber was das Blattwerk betrifft, fast den selben Platzbedarf wie eine großblumige Sorte.
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Cymbidium Ming "Pagoda" macht Blüten von etwa 6cm Größe und zählt damit zu den mittelgroßen Cymbidien. Sie entstand durch das Kreuzen von Cymbidium "Osio" mit C. "Rusper" und teilt ihren Stammbaum mit einigen Grex Sorten, wie zum Beispiel "Manchu".
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Phalaenopsis "Chao Dancer" besticht durch den schlichten Kontrast, den das rotviolette Labellum zu den gelben Blütenblättern bildet.

Phalaenopsis "Freckle Face" ist eine Sorte, die besonders aus der Nähe betrachtet sehr reizvoll wirkt. Je größer der Abstand, desto mehr verschmilzt die feine Punktierung mit dem weißen Grundton der Blütenblätter.

Phalaenopsis Mini- Sorten, wie diese weiße Züchtung, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie brauchen weniger Platz als die großblumigen Hybriden, sind aber wegen ihrer geringeren Größe auch anfälliger für Gießfehler.

Phalaenopsis "Ever Spring Light" gehört zu einer Gruppe von Phalaenopsis Sorten, die immer wieder auch als "Kuhflecken- Orchideen" bezeichnet wird. Obwohl diese Sorte beispielsweise schon seit 1992 registriert ist, wurden die "Kuhflecken- Orchideen" erst in den letzten paar Jahren so richtig populär.

Phalaenopsis "Nan Chow" ist eine besonders dunkel gefärbte "Kuhflecken- Orchidee" mit schöner Farbwirkung und reichem Knospenansatz. Sie zählt zu den kleinblumigen Sorten.

Phalaenopsis "Nan Chow" und P. "Ever Spring Light" unterscheiden sich nicht nur im Farbton, sondern auch in der Blütengröße erheblich.

Keine andere Orchidee wird im 21. Jahrhundert so sehr geschätzt wie die Phalaenopsis.
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Die Cymbidium ist eine Orchidee, die heute in erster Linie als haltbare Schnittblume ein Begriff ist. Der starke Duft vieler Sorten wird in Wohnräumen allerdings nicht von jedem mit Freude bergüßt.
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Zum Abschluss der Acer- Serie noch eine Kombination die mir besonders ansprechend erschien: Phalaenopsis " Nan Chow" und Brassia "Orange Monarch". :-)
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Ligustrum- Serie
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Die Ligustrum Serie hat ihren Namen von den glänzenden, schwarzen Beeren des Ligusters, die hier als Hintergrund für die Orchideen- Blüten dienten. Weil viele Orchideen dunkle Teile und Zeichnungen in den Blüten aufweisen, hat sich die Farbe Schwarz als sehr passend erwiesen und vermag es die Schönheit nahezu jeder Orchidee zu unterstreichen. :-)

Dendrobium "Berry Oda" geht zum Teil auf die australische D. kingianum zurück, die jedoch um einiges schwieriger zu kultivieren ist. Da sich die beiden sehr ähnlich sehen, ist die Nachfrage nach D. kingianum darum sehr zurück gegangen.

Ludisia discolor stammt ursprünglich aus immergrünen Wäldern Chinas und Hinterindiens, wo sie bevorzugt als Erdorchidee zwischen 1000 und 1400m Sehöhe wächst. im Handel ist sie auch unter der Bezeichnung Juwel- Orchidee zu finden.

Eine ausgesprochen rein gefärbte Ascocenda (Vanda), die auf die auffälligen Musterungen vieler anderer Vandas verzichtet.
Cattleya "Magnificent Watermelon Gold" ist eine Schönheit zum Niederknien... Magenta, das in Orange übergeht, zieht fast zwanghaft alle Blicke auf sich und wird in diesem Fall noch von einem ausgesprochen starken Duft unterstützt!

Miltonidium "Bartley Schwarz" wurde aus den beiden Eltern- Gattungen Miltonia und Oncidium gezüchtet. Weil sie ausgesprochen reich blüht und gerne auch mal drei, vier, fünf oder mehr Blütenstängel pro Blütezeit ausbildet, ist sie sehr beliebt. Auch der Duft ist sagenhaft!

Colmonara "Wildcat" verträgt Schatten besser als andere Sorten ihrer Sektion. Hat sie schwarze Flecken auf den Blättern und Pulben, kann das auf zu starke Sonneneinstrahlung hinweisen.

Miltoniopsis, die Stiefmütterchen- Orchidee gibt es manchmal auch in Gelb.
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Colmonara "Massai" ist eine düstere Erscheinung, die alle Blicke auf sich zieht. Das weiße Ende des Polliniums, ragt wie eine Perle aus seiner Umgebung hervor. Als Orchidee ansich ist die "Massai" zwar keine auffallend reich blühende Sorte, aber zuverlässig. Die Blütezeit fällt dabei fast immer in die kalte Jahreshälfte.
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Phalaenopsis
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Phalaenopsis Harlequin und Mini- Serie

Zygopetalum "Artur Elle" ist sehr wüchsig und sollte wegen ihres dichten Wurzelwerkes regelmäßig umgetopft werden. Die dramatische Blütenzeichnung findet ihre Krönung in der latzartig, vorstehenden Lippe, die in sattem Pink gehalten ist. Die Gattung Zygopetalum stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika.
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Bei diesen Orchideen handelt es sich um Gattungshybriden die aus Gattungen wie Oncidium, Odontoglossum, Miltonia und Cochlioda gezüchtet wurden. Im Handel werden sie meist vereinfacht als Pseudo- Gattung Cambria zusammengefasst, zum Ärgerniss vieler Liebhaber.
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Und hier auch schon wieder das Abschlussfoto, der Ligustrum- Serie...

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