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Iris


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Iris barbata "Brown Lasso" wirkt als wäre sie gefärbt. Dabei ist sie nur eine von vielen Sorten, die derart kräftige Farben tragen und gewiss nicht die schrägste.

Iris brarbata nana "Red Heart"  mit Gina...

Einfärbige Bartiris- Sorten, ohne auffälliger Zeichnung, bestechen durch die elegante Form der Blüten, die dann mehr zu wirken scheint und die klare Farbwirkung.

              "Batic" ist eine meiner Lieblingssorten der Bartiris (Iris barbata)

Eine Iris variegata Form kombiniert mit  verschiedenen Akeleien. im Hintergund Iris sambucina.

Die robuste und pflegeleichte Iris pallida umgeben von den graziösen Akeleien

Iris barbata "Peach Melba"
Iris barbata "Echode Franko" trägt weiße Domblätter zu dottergelben Hängeblättern und ist dadurch eine wahrlich strahlende Erscheinung. Sie gehört bei mir zu den dankbarsten und reichblühensten Sorten.
Iris barbata "Peach Picotee" eine sanft gezeichnete Plicata Sorte der Hohen Bartiris ist ein wahres Schmuckstück. Der orange Bart bringt Leben in die perfekte Blüte.
Iris barbata "Tiny" eine hübsche, kleinblumige Bartiris, besticht durch eine ungewöhnliche Farbkombination: Bernsteingold mit Fliederviolett. Umgarnt wird sie von einer alten gefüllten Form, der gewöhnlichen Akelei (Aquilegia vulgaris)
Iris variegata leuchtet zwischen den bogig überhängenden Trieben einer Weigela florida hervor. Im Hintergund Peach Melba,

"Sarah Bernhardt" und "Stepping Out", zwei hohe Sorten der Bartiris


Iris barbata "Call Waiting" zeigt einen Farbverlauf von Apricote, über Terrakotta hin zu Orange. Ihre Blüten sind klein aber werden so zahlreich gebildet, dass sie dadurch dennoch zu meinen Liebelingen gehört.
Die panagierte Bartiris, Iris pallida "Variegata" passt hervorragend in mein Beet für buntlaubige Pflanzen (in der Mitte mit den violetten Blüten). Zusammen mit den Blatt- Sorten von Buchs, Akelei, Hosta, Sterndolde, Knaulgras und Kirschlorbeer kann sie dort unter "Ihresgleichen" wachsen und blühen.

"Stepping Out" ist eine der höchsten und schönsten Bartiris. Die Hängeblätter sind dunkel umrandet und dazu die gesprenkelten Domblätter. Trotz ihres exotischen Aussehens, gehört sie zu den unkompliziertesten Sorten und sollte in keiner Iris- Sammlung fehlen....

Iris barbata "Stepping Out"

Iris sambucina, die Holunderiris gehört zu den ältesten Bartiris in Gartenkultur und lässt sich super mit Blau- Rot- und Purpurtönen kombinieren. Ich habe sie mit Akelei und Wiesensalbei vergesellschaftet. Auch dunkles Laub macht einen schönen Hintergund und es passt auch zu den gräulichen Irisblättern hervorragend. WIld findet man die Holunderiris in Vorderasien, Mittel- und Südeuropa.

Iris barbata "World Premier" ist eine beeindruckende Bartiris mit großen Blüten und reicher Verzweigung. Die verschiedenen Blautöne stehen im auffälligen Kontrast zu den rotgelben Blüten der Aquilehia x puryearana "Bernice Ikins".

Iris barbata "Puit Pass" trägt feine Sprenkelungen in gedämpften Farben, die zum Teil ins Terrakotta gehen. Eine blaue Akelei (Aquilegia vulgaris) blüht zur selben Zeit und macht einen starken Kontrast. Der Ginster (Cytissus) ist in diesem Bunde der dritte und sorgt für passende Untermalung.
"Call Waiting" und "Tiny" zwei farbenbrächtige, kleinblumige Bartiris vor unserem Hausberg, dem Pölven.

Die Zwergin "Read Heart" schmückt ihre Hängeblätter mit einem bronzeroten Fleck und duftet herrlich... Das kecke Lilienhähnchen macht sich farblich auch ganz gut zu ihr...

Iris barbata nana "Red Heart"

Viele Iris- Sorten, wie zum Beispiel "What Again" haben eine ausgesporchen interessante Zeichnung

"Grand Chef"

"Avanelle" zeigt eine grünlichgelbe Zeichnung

 "Skyblue" ist eine der robustesten Zwergiris für den Steingarten.

 Die beiden blaubärtigen Iris barbata Nana- Sorten "Gingerbread Man" und "Chanted" werden hier von Aquilegia canadensis "Corbett", Aquilegia atrata und Geum "Pink Frills" umgarnt. Das goldlaubige Geum coccineum "EOS" sorgt für einen hübschen Hintergund.
 
Die kaffeebraunen Blüten der Iris barbata Nana "Gingerbread Man" werden erst durch den blauen Bart zu einem wirklichen Hingucker... "Gingerbread Man" ist eine der bekanntesten Zwergsorten und wohl auch eine der begehrtesten...

Die gelbgerandeten Blätter der panagierten Lichtnelke (Silene dioica "variegata"), machen sich erstaunlich gut zu den gelbweißen Blüten der Nana- Iris "Captive Sun"...

Die kleinen Blüten der Nelkenwurz "Pink Frills", schaffen es exakt den selben Farbton zu treffen, wie es die großen der Iris barbata Nana "Chanted" tun.
Während die Nelkenwurz ihr Apricote jedoch mit Weinrot hervorhebt, hat sich die Iris  dazu aber für sanftes Blauviolett entschieden...

 Eine Nahaufnahme von Iris barbata Nana "Gleaming Gold"

 
 Diese Bartiris ähnelt vom Typ her sehr der Holunderiris (Iris sambucina). Wahrscheinlich ist sie eine Hybride oder Sorte von dieser. Der Name Holunderiris rührt vom holunderähnlichen Duft.
"Stepping Out" vor dem Aufblühen. Schon jetzt ahnt man die vollendete Schönheit dieser Sorte (Mai 08)

"Sarah Bernhardt"

"Samantha Darby" überzeugt mit hübschen Zwischentönen von Gelb, Apricote und Terrakotta, wobei die blauen Iris im Hintergrund sie in ihrer Leuchtkraft sehr unterstützen.
 

Auch diese namenlose Sorte zeichnet sich durch eine gute Wüchsigkeit aus und dürfte wohl älteren Datums sein. Auf den Pflaume- farbenen Blütenblätter, wirken die gelben Bärte besonders gut.

Iris pseudacorus ist die bekannteste und häufigste in Tirol wild vorkommende Iris. In der Natur ist sie eine typische Pflanze feuchter Standorte und kann schon mal bis zu 20 cm tief im Wasser stehen. Im Garten blüht sie aber auch unter normalen Bedingungen reich, sofern man sie im Hochsommer regelmäßig wässert.

Iris sibirica ist eine andere typisch europäische Art, (der Name ist irreführend) mit großem Verbreitungsgebiet. Sie wächst bevorzugt auf Feuchtwiesen und wird darum auch Wiesenschwertlilie genannt. Für die Gartenkultur wurden unzählige hübsche Sorten gezüchtet, in verschiedenen Blau und Violett- Tönen. Auch gelbe Sorten werden immer häufiger.

 
 Die Holland- Iris ist eine bekannte Schnittblume, doch auch im Garten kann man ihre schönen Blüten bewundern. Leider hat sie sich bei mir als nicht sehr ausdauernd erwiesen.... (Mai 07)

Hier blüht die finstere Iris reticulata "Purple Gem" zusammen mit einer blauen Sorte. Auch die Knospen der gelben Iris danfordiae sind schon sehr weit fortgeschritten.
Die dunkelviolette Sorte "George", ist eine der besten Auslesen der Netzblattiris (Iris reticulata). Von der oben gezeigten "Purple Gem" unterscheidet sich George durch die breiteren Blütenblätter und den höheren Anteil der Farbe Gelb in den Saftmalen.

Iris reticulata Katherine "Hodgkin" und "George"

Mein Liebling unter den kleinen Netziris- Sorten ist Iris reticulata "Katherine Hodgkin. Die feine hellblaue Zeichnung der Blütenblätter lässt sie sehr zart erscheinen, aber sie ist ebenso robust wie die anderen Sorten. Crocus sieberi var. tricolor sorgt für Begleitung aus der selben Familie, denn auch er ist ein Schwertliliengewächs (Iridaceae).

Diese Fotografie der Iris "Katherine Hodgkin" eignet sich gut dazu, den typischen Blütenbau der Gattung Iris zu veranschaulichen. Drei Staubgefäße sind jeweils zwischen zwei Blütenblättern eingebettet, die nur auseinander gehen, wenn ein ausreichend schwerer Bestäuber sich auf das Untere setzt. In diesem Fall hat mein Finger dieses nach unten gedrückt, um so die Staubgefäße ersichtlich zu machen. 

"Halkis" nennt sich diese außerordentlich aparte Form der Iris histroides, bei der es sich nicht um ein Gartenkultivar handelt, sondern um einen Naturfund. Sie blühte heuer bei mir einige Tage nach den anderen Netziris- Sorten, Ende März, genau vier Tage lang und ich war froh sie nicht verpasst zu haben.
 
 Die Netziris ( Iris reticulata) ist eine ganz kleine Zwergsorte, die schon Ende Februar blühen kann. Ihre fast exotischen Blüten sind im Vorfrühling ein echtes Highligth. (März 07)

Iris danfordia ist eine weitere zwergige Art für den Steingarten. Wie die blauen Netziris (Iris reticulata) die im Hintergrund blühen, ist sie ein Frühausteher und kann manchmal schon im Februar ihre zart duftenden Blüten öffnen.
Ein Lilienhähnchen an der zartgliedrigen Geweihiris (Iris bucharica), die zur Sektion der Juno- Iris zählt.
Iris bucharica kombiniert man am besten mit solchen Blumen die dunkle, satte Blütenfarben besitzen, weil diese ihre Leuchtkraft betonen. Auf diesem Foto ist auch gut zu erkennen, dass die Blüten bei ihr in den Achsen gebildet werden.
Die Heimatländer der hübschen Geweih- Iris sind Afghanistan und Tadschikistan. Die Geweih- Iris entwickelt sich prächtig im Garten, wenn sie genug Sonne und Trockenheit bekommt und ist viel robuster als man denkt. Nur Schnecken können ihr zu schaffen machen. Hier blüht sie in meinem Rostgarten neben der Buchsblättrigen Kreuzblume (Polygala chamaebuxus) die ebenfalls gelbe Segmente in den Blüten besitzt und darum geradezu perfekt zu ihr passt.

Auch die Eignung der Iris als Schnittblume ist nicht zu unterschätzen. Zwar halten Irisblüten nur wenige Tage, aber sie ziehen mit ihrer Noblesse stets die Blicke auf sich. Schon eine einzelne Iris barbara in einer schlanken Vase, kombiniert mit feingliedrigen Wiesen- und Gartenblumen, wie Akeleien, Luzerne und Gärsern kann zum Blickfang werden...
Man sollte dabei nicht allzu streng arrangieren, damit die natürliche Haltung und Ausstrahlung der verschiedenen Blumen wirken kann.

     
Gartenlesebuch: Hören was der Garten sagt 
 
  
Mehr von meine Iris, gibt es auch in meinem Buch in Kapiteln wie "Liebe auf den zweiten Blick"! :-) 

Wenn sie Fragen zum Thema Iris haben, bitte eine Mail an folgende Adresse:
s_amberg@gmx.at

 

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