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Herbst

Kräftige Farben für den Herbst! Mit Glocken- Schönmalve (Abutilon megapotamicum) und Schwalbenwurz- Enzian (Gentiana asclepiadea) trifft tropische Exotik auf rustikale Tiroler Schönheit.
 
 
 
 
Dicentra torulosa, das Kletternde Tränende Herz und Aconitum episcopale, der Kletternde Eisenhut, geben für mich das perfekte Traumpaar ab. Erlesener, feingliedriger und zerbrechlicher können Kletterpflanzen nicht sein. Beide werden nur selten kultiviert, weil sie kühle und luftfeuchte Lagen brauchen, um sich gut zu entwickeln. Dennoch gedeihen sie bei uns am Gartenzaun überraschend gut.
Kletternder Eisenhut (Aconitum episcopale)
Auch der weinrote Kletter-Eisenhut (Aconitum hemsleyanum "Red Wine") ist nun mit von der Partie. Im Herbst 2012 hat er drei Jahre nach der Pflanzung erstmals Blüten und ich bin hin und weg... Selbstverständlich passt auch zu diesem Eisenhut das kletternde Tränende Herz ausnehmend gut.
Ein Admiral labt sich an den Blüten der Verbena bonariensis.
 
 Das japnaische Geißblatt (Lonicera japonica) blüht bis in den Herbst hinein und trifft ab August auch mit den Blüten des wilden Majorans (Origanum vulgare) zusammen.
Schwebfliegen lieben die Blüten des Perlpfötchens (Anaphalis triplinervis)

 Die Sorte "Tojen" der Krötenlilie (Tricyrtis formosana) ist nahezu ungepunktet und erinnert etwas an exotische Orchideen, ist aber gut winterhart. Sie blüht manchmal bis Anfang November.
Die seit vielen Jahren beliebte Strauchrose "Westerland" zählt auch zu meinen Lieblingsrosen. Im Herbst wird sie auf ganz charmante Art und Weise vom königsblauem Schwalbenwurz-Enzian begleitet (Gentiana asclepiadeae). Diese hochwüchsige Art akzentuiert die kupferroten Rosenblüten aufs herrlichste und verträgt normale Gartenböden wesentlich besser als die meisten anderen Enziane. 

 Nasturtium "Cherry Rose" hat ein für Kapuzinerkressen, ungewöhnliches Rot, dass einen guten Hintergrund für die weißen Sternchen der Brennwinde (Blumenbachia insignis) abgiebt. Beide sind einjährig und blühen bis zum Frost. Ich lasse sie gerne über die Krone der Steinmauer hinab wachsen, weil sie dort besser wirken als in den Beeten.
Blumenbachia insignis ist eine sehr seltene einjähige Pflanze deren Blätter schlimmer als Brennesseln stechen... berühren sollte man sie also besser nicht, aber fürs Auge ist sie wunderschön... :-)
 Ein finales Blühen im Herbst 2010 mit verschiedenen Sorten der Sonnenbraut, roten Löwenmäulchen, Fuchsien, Sonnenhüten und Rosen. Kater Silvio ist auch mit von der Partie. :-D
Herbstliche Blütenpracht im Staudenbeet: Sanguisorba, Aconitum, Helenium, Antirrhinum, Sedum, Helianthus, Salvia und viele weitere Gattungen steueren ihre Farben bei.
 Gammafalter treten auch noch sehr spät im Gartenjahr auf. Hier labt sich einer an der Krötenlilie (Tricyrtis formosana)
Wenn man in einer weniger aufgeräumten Ecke des Gartens auch ein paar wilde Doldenblüten- Gewächse blühen lässt, wird man dafür mit überdurchschnittlich vielen Insektenbesuchen belohnt!
 Das schönste an Clematis tangutica sind nicht etwa die urnenförmigen Blüten, sondern die silbrigen Samenstände, die von ihr in großer Zahl gebildet werden.
 
 Am Martel blüht den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein, Clematis tangutica, die Goldwaldrebe. Auch Lilien (Lilium "Red Dutch") und Sonnenhut (Echinacea purpurea) gedeihen dort gut.

Verbena bonariensis close up by Robert Hoeck

Verbena bonariensis, das Patagonische Eisenkraut erfreut über Monate hinweg mit filigranen violetten Blütenständen, die über allem schweben.

 
 
 
 Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) ist wunderschön, lockt zahlreiche Insekten an und hat eine lange Blütezeit. Der einzige Fehler dieser Pflanze ist ihr ungeheueres Wachstum. Das Habichtskraut ist ein klassisches Beispiel für einen Wucherer. Für  bunte Blumenwiesen, oder einen Kräuterrasen ist es hingegen sehr zu empfehlen und fügt sich gut zwischen andere Wiesengewächse ein.
 
 Die große Wespenspinne ist ein ziemlich auffälliger Einwanderer, der früher nicht in Tirol vorkam.
 
 Eine Wespe wurde von den ersten reifen Brombeeren des Sommers angelockt. Der Blutweiderich "Robert" (Lythrum salicaria) wäre zwar eigentlich eine Sumpfpflanze, fühlt sich aber auch auf trockeneren Standorten im Garten wohl, wie hier bei den Brombeeren.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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